TVW-Frauen beenden lange Auswärtsserie, Werner Männer weiter mit Personalsorgen

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Denis Heinrich fehlt den Werner Frauen.

Werne – Nach zuletzt sechs Auswärtsspielen in Folge mit nur einem Sieg haben die Landesliga-Frauen des TV Werne Handball wieder ein Heimspiel – und ein eminent wichtiges dazu. Vor dem Nachbarschaftsduell am Sonntag sind die Personalprobleme bei den Werner Männern nicht kleiner geworden.

Landesliga 3, Frauen: TV Werne –  TV Wanne. Nach zuletzt sechs Auswärtsspielen in Folge mit nur einem Sieg haben die Landesliga-Frauen des TV Werne Handball wieder ein Heimspiel – und ein eminent wichtiges dazu. Denn nur mit Siegen gegen den Tabellenvorletzten, TV Wanne, und anschließend beim Schlusslicht Teutonia Riemke II wahrt das Team von Fabian Schwenk die Chance auf den Klassenerhalt. 

Um diesen liefern sich die Werner Frauen (10., 12:24 Punkte) vier Spieltage vor dem Saisonende ein Fernduell mit dem Soester TV (9., 14:22). Für den TV Wanne (11., 7:29) ist das Spiel am Sonntag (16 Uhr, Lindert) die absolut letzte Chance, während Riemke bereits als Absteiger feststeht.

 „Wir haben gut trainiert und in den letzten Spielen auch nicht schlecht ausgesehen“, sagt Fabian Schwenk, der gerne an das jüngste Spiel bei der HSG Haltern-Sythen erinnert, auch wenn es mit 26:29 verloren ging. „Mit drei Toren in Haltern zu verlieren ist absolut keine Schande“, sagt Schwenk über die Partie beim Spitzenreiter, und: „Wenn wir bei uns das auf die Platte bringen, was wir dort auf die Platte gebracht haben, dürften die Punkte in Werne bleiben.“ 

Allerdings hatte sein Team das Hinspiel in Wanne mit 15:29 sehr deutlich verloren. Personell sieht es bei den Gastgeberinnen sehr gut aus. Bis auf Fabienne Lang und Torfrau Nadine Truppat dürfte der Kader komplett sein. Schwenk hofft dann auch auf den Einsatz seiner erkrankten Rückraumspielerin Denise Heinrich, die am Samstag im Heimspiel der weiblichen A-Jugend gegen Coesfeld (18 Uhr, Linderthalle) wohl noch nicht dabei sein wird.

 Bezirksliga Hellweg (Männer): TV Werne - TuRa Bergkamen II. Auch vor diesem Nachbarschaftsduell am Sonntag sind die Personalprobleme bei den Gastgebern nicht kleiner geworden. „Der eine oder andere Spieler ist wieder da, dafür wird aber auch der eine oder andere fehlen. 

So bleibt die Liste der Ausfälle lang“, sagt Trainer Axel Taudien, dessen Team zuletzt aus dieser Personalnot heraus mit 28:35 in Heeren verloren hatte. Nicht dabei sind auf jeden Fall Jonas Hüttemann, Tizian Schneider, Fabian Schüttpelz und David Leidecker. „Auch von den A-Jugendlichen werden welche fehlen, weil sie ihr Sport-Abi machen und kein Risiko eingehen wollen“, sagt Taudien, der darauf hofft, einige der Urlauber wieder begrüßen zu dürfen. 

Beide Teams sind so etwas wie die Mannschaften des Monats mit jeweils vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen. Die Werner haben sich damit auf Platz drei festgesetzt, die Bergkamener Verbandsliga-Reserve aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Das Hinspiel endete mit 24:23 für Werne. „Ich möchte auch gerne das Rückspiel gewinnen“ sagt Taudien, der gegen die körperlich robusten Gäste einen Vorteil sieht: „Wir spielen ohne Harz.“

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