TV 03 mit Wenner und Grewe gegen Minden

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Lena Wenner (links) und Tabea Grewe sind wieder zurück in Werne.

WERNE -  Für die Werner Volleyball-Frauen ist Minden am Samstag (19 Uhr) eine weitere wichtige Station auf dem Weg zurück in die Oberliga.

Eigentlich lässt das Gastspiel des Spitzenreiters TV 03 beim Tabellensechsten TuS Eintracht auf eine klare Rollenverteilung schließen – zumal das Hinspiel eine klare Angelegenheit für die Werner gewesen ist.

Doch Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen warnen vor den Ostwestfalen. Minden zeigte sich in den vergangenen Spielen deutlich verbessert und besiegte zuletzt sogar den Tabellenzweiten Münster-Gievenbeck mit 3:2.

Die Werner Frauen wollen bereits über großen Aufschlagsdruck das Aufbauspiel der Mindener erheblich stören. Zusätzlich will der TVW das Spiel sehr schnell machen, um lange Ballwechsel zu vermeiden.

Einige Spielerinnen haben krankheitsbedingt aber nur eingeschränkt trainiert. Hinzu kommt, dass mit Helena Lohmann und Annika Patzdorf zwei wichtige Spielerinnen fehlen. Auf der Zuspielposition setzt das Trainerteam auf Jenny Böttger, auch wenn sie unter der Woche erkältet war. Mit Juliane Nentwig stünde dem Trainerduo eine gute Alternative zur Verfügung, wenn es nicht über die gesamte Spielzeit reicht.

Auch auf der Mittelposition hat der TV Werne Probleme. Hanna Rosenthal klagt immer noch über Rückenschmerzen und Julia Trilken hat eine leichte Zerrung. Trotzdem werden wohl beide Spielerinnen einsatzbereit sein. Die Diagonalposition von Patzdorf nimmt Lena Thiemann ein.

Grund zur Freude gibt es trotz der Ausfälle. Lena Wenner und Tabea Grewe sind nach ihrem halbjährigen Auslandsaufenthalt wieder zurück in Werne. Der Trainingsrückstand wird spürbar sein, doch auf das Mannschaftsgefüge sollte sich ihr Einsatz sehr positiv auswirken.

Insgesamt sind es nicht die allerbesten Voraussetzungen, doch die Werner gehen in der Favoritenrolle in die Begegnung. „Wir sind Tabellenführer und das wollen wir auch in Minden wieder zeigen. Wir sind in der Breite gut genug besetzt und wollen die sechs Punkte Vorsprung halten“, sagt Rolf Wilmsen. - JuK

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