TV-Basketball: Neustart mit Musiol und Fahnert

Präsentierten das Schnuppertraining: Katja Mertens, Hans-Peter Fahnert und Sonja Blaha.

WERNE -  Alina Musiol und Hans-Peter Fahnert heißen die beiden Trainer, mit denen die „alte“ Basketball-Abteilung des TV Werne nach Gründung der LippeBaskets wieder bei Null anfangen möchte.

Dies ist der erste Schritt, nachdem sich die Oberliga-Korbjäger mitsamt allen Mannschaften abgenabelt haben – und ab dem 1. Juli unter dem neuen Namen LippeBaskets am Spielbetrieb des Westdeutschen Basketball-Verbandes teilnehmen werden.

Davon ist der Turnverein weit entfernt – und will es auch erst einmal bleiben. „Wir wollen Basketball im TV Werne neu gestalten, dabei den Breitensport und die Gemeinschaft fördern“, sagt Sonja Blaha vom TV Werne. Sportliche Säulen werden zunächst der Street- und der Frauenbasketball sein.

Wie genau alles laufen soll, wissen die neuen Verantwortlichen auch noch nicht so recht, denn weder die Anzahl der Mitglieder, noch die Trainingszeiten und andere Dinge sind klar. „Wir sehen das als Herausforderung“, sagt Sonja Blaha.

Mit der Verpflichtung der beiden Übungsleiter sei ein erster entscheidender Schritt getan, sagt Blaha. Alina Musiol, die in Hannover studiert, stand jüngst mit TK Hannover in den Bundesliga-Playoffs und holte zuvor schon DM-Bronze mit Osnabrück. Als Trainerin verfügt sie über die C-Lizenz.

Hans-Peter Fahnert, 58, kennt den Betrieb aus dem „alten“ TV Werne Basketball ebenfalls als Übungsleiter, trainierte die Jugend bei der TSG Schüren und hatte Einblick in die Bundesliga-Nachwuchsrunden, weil seine Tochter in Hagen spielte.

Dass Basketball im TV Werne primär „just for fun gezockt“ werden soll, wollen die beiden Übungsleiter am Sonntag, 29. Juni, zeigen. Dann sind Interessierte aller Altersklassen zu einem Schnuppertraining eingeladen, das von 18 bis 19.30 Uhr in der Linderthalle angeboten wird. „Nach den Sommerferien gehen wir dann in die Vollen“, verspricht Blaha.

Die Wünsche für die Trainingszeiten – angestrebt sind zwei Einheiten in der Woche – liegen dem Sportamt vor und werden in die Planungen für 2014/2015 übernommen.

Der TV wirbt zudem damit, dass das Gefüge bei den Mitgliedsbeiträgen sich nach unten verändern wird. Der Verein müsse schließlich keine Verbandsabgaben, Schiedsrichter, Fahrtkosten oder andere Dinge mehr bezahlen.

Wettbewerbe soll es zunächst nur „auf der Straße“ geben. Fahnert wirbt damit, die Teilnehmer für die im Sommer anstehenden „Streetball-Challenges“ fit zu machen. „Da kann man immer mal hinfahren“, sagt er. Eine Teilnahme der Frauen an den Spielrunden des westdeutschen Verbandes wäre frühstens zur Saison 2015/2016 möglich, doch auch das ist ein langer Weg (vor allem organisatorisch), der – so Blaha, aber auch nicht zwingend beschritten werden muss. „Das soll alles spaßorientiert bleiben“, sagt sie.

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