Turnier in Herbern ist gestartet – Eva Deimel erste Siegerin

Die Herbernerin Katja Heitbaum war am Auftakttag mit Curly Sue zweigfach platziert. - Foto: Zöllner

Herbern - Die Organisatoren des Reitturniers beim RV von Nagel Herbern dürfen es in diesem Jahr etwas entspannter angehen – rein relativ gesehen.

Am Donnerstag um 7 Uhr fand im vergangenen Jahr die allererste Prüfung Am Haselbüschken statt, diesmal steigt die Turnierpremiere drei Stunden später.

Und hier siegte Eva Deimel aus Wolbeck mit Chess Queen mit der Wertnote 8,2 in einer Springpferdeprüfung der Klasse A**. Danach gab es aber auch viele gute Platzierungen mit jungen Pferden von den Reitern des Gastgebervereins und des RV St. Georg Werne.

Bisher wurden mit rund 2000 Starterplätzen, so der Vereinsvorsitzende Ludger Selhorst, etwa 300 weniger gebucht als im Vorjahr. Was Selhorst jedoch mit Blick auf die Möglichkeit der Nachnennungen jedoch nicht schreckt. „Die Reiter bleiben uns eigentlich immer treu.“

Es bleibt also doch stressig bei den Organisatoren: Nach wie vor findet das Turnier über vier Tage statt, der Zeitplan ist trotz des etwas späteren Beginns am heutigen Donnerstag schon wieder voll.

Und eine hochwertige Prüfung ist dazugekommen: In der Halle findet am Sonntag um 14.15 Uhr erstmals eine Dressur auf M-Niveau statt. „Wir Herberner sind eigentlich mehr die Springfanatiker“, schmunzelt Selhorst. „Aber von der Zeit her konnten wir uns eine M-Dressur diesmal erlauben, und die Nachfrage war auch da.“ Und sie hat sich bestätigt: Immerhin 34 Paare haben für den Turnierhöhepunkt im Dressurviereck gemeldet.

Das absolute Highlight findet jedoch wieder auf dem Springplatz statt. Am Sonntag um 16 Uhr beginnt das traditionelle S*-Springen mit Stechen um den Fritz-Ligges-Gedächtnispreis. Nicht weniger als 43 Paare haben sich für die Prüfung der schweren Klasse bisher „angesagt“. „Gut besucht“ sind auch die drei Abteilungen der Springprüfungen der Klasse M** am Sonntagmittag – hier haben bisher jeweils 34 Paare gemeldet.

Besonders attraktiv für die Zuschauer dürfte am Freitagabend das Derby-Springen auf A*-Niveau über feste Hindernisse sein. Es ist die vierte und vorletzte Prüfung der neuen Vielseitigkeitsserie, die vom Herberner Reiter Joachim Raguse ins Leben gerufen wurde.

Bleibt nur zu hoffen, dass die angekündigte Rückkehr des Hochsommers mit seinen hohen Temperaturen die guten Teilnehmerzahlen nicht wieder abschmilzt . . .

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare