Für die Oberliga-Mannschaften:

HC TuRa präsentiert Stukalin, Schöße und Heinrich als Zugänge

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Vorstellung der Neuzugänge beim HC TuRa: Die Trainer, Thomas Rycharski (links) und Ingo Wagner (rechts) stellten Dimitry Stukalin, Denise Heinrich und Ira Schöße als Zugänge für die beiden Oberliga-Mannschaften und Andrea Waschke (von links) als künftige Co-Trainerin von Wagner vor.

Bergkamen – Der HC TuRa Bergkamen hat am Abend drei Zugänge für seine beiden Mannschaften in der Oberliga vorgestellt. Bei den Handball-Frauen sind dies Torhüterin Ira Schöße und Rückraumspielerin Denise Heinrich vom TV Werne 03, bei den Männern Dimitry Stakulin vom Drittligisten Ahlener SG.

„Aus der ersten Mannschaft“, betont TuRa-Trainer Thomas Rycharski. Nach den jungen Nils Harhoff (Torhüter, TV Werne), Dustin Kurschus (Torjäger TuRa II) und Edwin Krmaric (ASV Hamm, Jugend) sowie Torben Roßfeld vom Stadtrivalen SuS Oberaden hat der Oberliga-Aufsteiger mit Stukalin einen ersten Hockaräter an der Angel. Er wird nicht der Letzte sein. „Die Aktivitäten sind noch nicht abgeschlossen. Aber uns ist da schon mal ein schöner Transfer gelungen“, sagt Rycharski. 

Für den 26-jährigen Rückraumspieler, der in Münster lebt, sei es wichtig gewesen, in Westfalen zu bleiben. „Ich hatte nach dem Bergkamener Oberliga-Aufstieg Kontakt zu Tomek, die Gespräche waren gut und so hat sich alles ergeben“, sagt Stukalin, der beruflich ein Kaufmann und auf der Platte ein Allrounder ist. 

Von Rycharski wird er auf halblinks oder in der Mitte gesehen – als Ergänzung zu Pascal Terbeck, so dass das Spiel seines Teams weniger ausrechenbar werden soll. „Das macht ihn wertvoll. Er hat einen sehr guten Wackelmann, aber er kann auch seine Nebenleute gut einsetzen“, sagt der TuRa-Trainer. Wichtig sei nicht nur die Nähe zu seiner Wohnstadt, sondern auch die sportliche Zielsetzung, ergänzt Stukalin: „Ich gehe davon aus, dass wir alle an einem Strang ziehen werden und hart um den Klassenerhalt kämpfen.“ 

Bis zum 15. Juli machen die Bergkamener Pause, dann geht es in die Vorbereitung. Auch den jungen Leuten wie Nils Harhoff macht Rycharski Mut: „Es wird hart, aber wenn ich an Brosch oder Trost denke – wir hatten viele, die mit 18 gekommen sind und ins kalte Wasser geworfen wurden...“ 

Auch für Torfrau Ira Schöße und Rückraumspielerin Denise Heinrich vom TV Werne wird es nicht leicht werden, in der Oberliga Fuß zu fassen. Vor allem Heinrich hat im Rückraum viele Konkurrentinnen wie Jaworski, Jackenkrol, Brügger, und, und und... „Ich sehe das als Herausforderung für mich selbst. Ich will mich weiter entwickeln und für meine Einsätze kämpfen“, sagt die 18-Jährige, die wie Schöße gerade ihr Abitur macht und ebenfalls später im Pflegebereich tätig sein möchte. 

„Auf jeden Fall ist sie bei uns jetzt körperlich die Größte“, sagt Trainer Ingo Wagner über die 1,83 Meter große, aber zierliche Spielerin und deutet mit dem Finger sogleich in Richtung Kraftraum: „Das wird häufiger dein Weg sein.“ Auch das große Torwart-Talent Kira Schöße, wie Heinrich 18 Jahre jung, sieht die Chance, sich beim HC TuRa deutlich zu entwickeln. „Klar kann ich mich hier verbessern“, sagt sie und blickt zu Andrea Waschke. Ihre Vorgängerin, die nach mehreren Kreuzbandrissen die Karriere beendet hat, wird Wagner künftig als Co-Trainerin zur Seite stehen. „Von ihr kann ich mir echt noch was abgucken“, sagt Schöße, die im Gegensatz zu Heinrich derzeit nur eine Konkurrentin für ihre Position hat: Vivien-Leonie Meier. 

Trainer Ingo Wagner hatte beide Spielerinnen schon länger auf dem Schirm. „Für Ira ist es die richtige Liga, die Eindrücke sind sehr gut“, sagt er, und über Heinrich: „Sie ist mir nicht zuletzt beim Allstar-Spiel positiv aufgefallen.“ Befürchtungen, dass sie mit der Trainingsbelastung zunächst überfordert sein werden, haben beide nicht. Schließlich trainierten und spielten sie in Werne nicht nur mit den Landesliga-Frauen, sondern auch mit den Verbandsliga-Juniorinnen. Los geht’s für sie und die TuRa-Frauen am 25. Juni.

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