HC TuRa peilt das Double im Kreispokal an

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Pascal Terbeck (rechts) und die Verbandsliga-Männer des HC TuRa streben den Kreispokalsieg in Heeren an.

Bergkamen - Die Endspiele um die Pokale des Handball-Kreises Hellweg werden am Sonntag in der Sporthalle Heeren bei den Frauen und Männern ausgespielt. Die TuRa-Frauen sind am Wochenende übrigens doppelt im Einsatz...

Der Favorit auf die Finalsiege heißt in beiden Spielen: HC TuRa Bergkamen. Die Oberliga-Frauen treffen auf den Landesligisten Hammer SC, die Männer spielen gegen Gastgeber HC Heeren, der sich am Ende der Saison aus der Landesliga zurückziehen wird.

Die Bergkamener Frauen wollen gegen den Hammer SC ihren Triumph aus dem Vorjahr wiederholen. Der Kontrahent spielt zwei Ligen tiefer in der Landesliga und wird dort in dieser Saison voraussichtlich Vizemeister. Die Wege mit dem HC TuRa kreuzten sich im letzten Sommer in der Vorbereitung, als sich die Teams zu einem Testspiel trafen.

Für HC Heeren ist es der letzt Höhepunkt nach dem angekündigten Landesliga-Rückzug

„Die spielen schon einen ganz guten Ball. Ich sehe uns nicht als so klaren Favoriten, weil wir auch das Spiel von Samstag schon in den Beinen haben werden“, lautet die Einschätzung von TuRa-Coach Ingo Wagner. Er will den Kontrahenten daher mit dem nötigen Respekt empfangen, wenngleich ein Sieg in jedem Falle das Ziel bleibt. Fehlen werden bei den TuRa-Frauen die vier Langzeitausfälle: Luisa Pischel, Janine Pawelz, Anika Kneller und Magdalena Pronobis.

Bei den Männern geht der HC TuRa Bergkamen ebenfalls als Favorit ins Rennen. Der Verbandsligist trifft allerdings auf einen hochmotivierten Gegner. Der HC Heeren will nicht nur aufgrund seines Heimvorteils den Sieg gegen den klassenhöheren HC TuRa holen. Es ist für das Team von Kai Harbach, das nach der Saison auseinanderfallen wird och ein besonderes Spiel,, wie auch der Trainer bestätigt: „Wir wollen in diesem Spiel etwas reißen. Es ist der letzte große Höhepunkt für die Mannschaft, die es so bald nicht mehr geben wird. Uns ist dabei auch egal, mit welcher Truppe TuRa genau aufläuft. Wir haben eine Chance in diesem Spiel.“

Anders als bei den Bergkamenern lief es beim HC Heeren zuletzt in der Meisterschaft bestens. Das Erreichen des dritten Tabellenplatzes kann als toller Erfolg gewertet werden. Trotz einiger wichtiger Ausfälle – unter anderem fehlen die Rückraum-shooter Alexander Bicker und Pascal Terbeck aus privaten Gründen – ist TuRa-Trainer Thomas Rycharski amitioniert: „Wenn man in einem Finale steht, will man es auch gewinnen. Auch, wenn die Vorzeichen vielleicht nicht die besten sind.“ Spannung verspricht auch das Bruderduell zwischen Damian (HC TuRa) und Darius (HCH) Nowaczyk.

Spielbeginn am Sonntag: Frauen 16, Männer 18 Uhr

HWV-Pokal-Halbfinale, Frauen: HC TuRa Bergkamen – HSG Menden-Lendringsen.  22 Stunden vor dem Endspiel um den Kreispokal spielen die Frauen des HC TuRa Bergkamen um eine weitere Trophäe. Im Halbfinale des Westfalenpokal-Wettbewerbs empfängt der Oberligist am Samstag (18 Uhr, Friedrichsberg) den Ligakonkurrenten HSG Menden-Lendringsen. Erst vor einer Woche trafen die beiden Teams in der Liga aufeinander. Menden siegte mit 35:25. Dennoch haben sich die TuRanerinnen den Finaleinzug zum Ziel gesetzt. „Es geht wieder von null los. Wir wollen die Leistung bestätigen, die wir letzte Woche in den ersten 40 Minuten gezeigt haben“, meint TuRa-Trainer Ingo Wagner. Im Finale wartet der TVE Netphen, der kampflos gegen TB Burgsteinfurt in das Endspiel eingezogen ist.

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