HC TuRa hat die Oberliga vor Augen, Oberaden holt in Harsewinkel nach

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Derby-Glückseligkeit: Damian Nowaczyk und Niklas Domanski nach dem 23:22-Erfolg über Oberaden.

Bergkamen - Am Friedrichsberg wird zumindest ein bisschen geträumt von der Oberliga – befeuert durch den 23:22-Sieg im emotional geführten Derby gegen den SuS Oberaden.

Zumindest bis heute Abend bleibt der HC TuRa auf Rang zwei der Verbandsliga, dann muss Stadtrivale SuS bereits in seinem nächsten Spitzenspiel beim Tabellenvierten TSG Harsewinkel antreten – und kann diese Position zurückerobern.

Die TuRaner werden derweil entspannt zuschauen. Den Klassenerhalt als ursprünglich ausgegebenes Ziel haben die Bergkamener längst erreicht. Die aktuelle Situation ist für Trainer Thomas Rycharski „eine schöne Momentaufnahme“ und längst kein Anlass, um die Saisonziele zu korrigieren.

Zehn Spiele in Folge sind seine Mannen jetzt ungeschlagen. Dass Rückschläge kommen werden, ist zu erwarten. Drei der nächsten vier Gegner – Emsdetten II (5.), Harswinkel (4.) und Lit Tribe Germania II aus Minden (1.) – gehören zu den Top 5 der Liga. Und dennoch ist dem HC TuRa in der aktuellen Verfassung auch hier einiges zuzutrauen.

Vor allem die Art und Weise, wie Rycharskis doch recht junges Team sich trotz der großen Kulisse und der aufgeheizten Atmosphäre gegen die Oberadener Routine durchgesetzt hat, lässt noch einiges erwarten. Dabei überzeugen die Bergkamener durch großen Einsatz, als starkes Kollektiv und mit einer überragenden Abwehrarbeit. „Man hat gesehen, was man mit Leidenschaft, Emotionen und Einstellung schaffen kann“, sagt Rycharski.

Weniger gut war die Stimmung natürlich bei den Ober-adenern. Spielertrainer Alexandros Katsigiannis will von seinem Team am Dienstagabend in erster Linie eine verbesserte Angriffsleistung sehen: „22 Tore gegen TuRa waren natürlich viel zu wenig. Wir sind nicht richtig in die Bewegung gekommen und haben auch zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht. Da müssen wir wieder zielstrebiger werden“, sagt er.

Der unglückliche Termin unter der Woche war notwendig geworden, da sich die „Cobras“ und die TSG Harsewinkel trotz mehrmaliger Versuche nicht auf einen Wochenendtermin einigen konnten. Die Ursprungsansetzung war kurzfristig abgesagt worden, weil die Schiedsrichter nicht erschienen waren. Oberaden hatte damals umsonst die Reise nach Harsewinkel angetreten. Bitter für den SuS: Für die Nachholpartie hat sich Linkshänder Fabian Lauber privat verhindert abgemeldet. Gespielt wird heute Abend ab 19.30 Uhr in der Sporthalle am Gymnasium.

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