FC Overberge landet Befreiungsschlag

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FC TuRa Bergkamens Damian Manka behauptet in dieser Szene den Ball vor Dorstfelds Andreas Berning.

BERGKAMEN - Grund zum Jubeln hatte am zehnten Bezirksliga-Spieltag lediglich der FC Overberge, dennoch gab es für die Truppe von Trainer Daniel Frieg einige Verletzungen zu beklagen. SuS Oberaden und der FC TuRa Bergkamen sind zurück auf dem Boden der Realität.

Groß war der Jubel beim FC Overberge nach dem knappen und glücklichen 2:1-Erfolg gegen den SV Langschede, denn mit diesem Dreier konnte sich FCO wieder ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle absetzen.

Allerdings hatte der Derbysieg auch einige negative Nachwehen, denn mit Moritz Manka (Platzwunde), Mateusz Janusz (Zerrung) und Nils Rösener (Zerrung) musste Coach Daniel Frieg gleich drei Akteure verletzungsbedingt auswechseln.

„Ob die uns am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen werden ist mehr als fraglich“, urteilte der Trainer. Vor allem bei Manka muss ein dickes Fragezeichen gemacht werden, denn sein Cut unter dem Auge war schon mächtig tief. Allerdings stehen mit Lukas Manka und Dennis Tost weitere personelle Alternativen in den Startlöchern und auch Oscar Tobio Lemos kehrt nach abgesessener Sperre ins Aufgebot zurück.

Vorerst gestoppt ist die Positivserie des SuS Oberaden. Beim TuS Hannibal kassierte die Mannschaft eine deutliche 1:8-Packung und konnte damit die „Dortmunder Wochen“ nicht erfolgreich zum Abschluss bringen.

Nach den starken Auftritten gegen die TSC Eintracht (2:1) und gegen Kemminghausen (0:0) wollte nicht nur Trainer Bernd Schawohl auch beim Aufsteiger noch weiter punkten. Bis zum 1:1 klappte das auch im Dortmunder Hoeschpark ganz gut, dann vergaben die Grün-Weißen aber drei ganz „dicke Dinger“ zur Führung.

Wie es besser geht, zeigte in den folgenden sieben Minuten der Gegner mit drei Treffern. „Da hat man die große individuelle Klasse von Hannibal gesehen. Alle Spieler von denen haben Oberliga-Erfahrung“, erklärte Schawohl. „Ich habe eine Mischung von der Bezirksliga bis hinunter zur Kreisliga C, das hat man in der Folge leider gemerkt.“

Dennoch konzentriert man sich am Römerberg bereits auf die nächste Aufgabe gegen Spitzenreiter Werner SC. Die Partie wurde auf Wunsch der Gäste vorverlegt und steigt bereits am Freitag. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Eine unglückliche 1:4-Niederlage kassierte der FC TuRa Bergkamen. Unglücklich vor allem deswegen, weil die TuRaner im Heimspiel gegen Dorstfeld mindestens gleichwertig waren. „Wir haben eine Vielzahl von Torgelegenheiten und nutzen diese nicht konsequent aus“, haderte Trainer Andreas Bolst. „Gegen solche Spitzenmannschaften muss man aber effizient sein, weil eben jeder Fehler direkt bestraft wird.“

Wie Recht er damit hatte, zeigen die nackten Fakten der Partie deutlich auf. Dorstfeld hatte während der gesamten 90 Minuten fünf nennenswerte Torgelegenheiten und nutzte davon vier konsequent aus. Viel ist trotz der Niederlage in der Tabelle nicht passiert, da auch die vermeintliche Konkurrenz im Abstiegskampf patzte. Mit zwölf Zählern hat Bergkamen weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. - db

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