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TuRa-Männer verlierrt beim Spitzenreiter - Bergkamener Frauen mühen sich zum Erfolg

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Von: Frank Zöllner

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TuRa-Trainer Thomas Rycharski. © Zöllner

Bergkamen – Der Oberliga-Aufsteiger HC TuRa verlor am Samstag klar beim Spitzenreiter ASV Hamm II un ist nun Tabellenletzter. Die Oberliga-Frauen des HC TuRa siegten in Ostwestfalen.

Handball, Oberliga Westfalen (Männer): ASV Hamm II – HC TuRa Bergkamen 34:19 (15:10). Dass beim souveränen Tabellenführer nicht viel zu holen sein würde, war Thomas Rycharski bereits im Vorfeld klar. 

Die Höhe der Niederlage beweist dem Trainer aber dennoch: „Das ist einfach nicht unsere Kragenweite.“ Der HC TuRa ist damit das neue Schlusslicht der Liga. Bereits zu Beginn war Thomas Rycharski sehr experimentierfreudig: „Wir haben viel mit dem siebten Feldspieler agiert und auch sonst viel ausprobiert.“ 

Trotz des dezimierten Kaders blieben die Bergkamener bis zur 20. Minute noch auf den Fersen des Ligaprimus, ab dem 6:8 zog Hamm aber das Tempo an. Den 15:10-Halbzeitstand baute der ASV in der Folge stetig aus und führte eine Viertelstunde vor Schluss mit zehn Toren. Für Schadensbegrenzung sorgte TuRa-Torhüter Niklas Walter, der sich zwischen den vielen Großchancen ein ums andere Mal auszeichnen konnte.

 „Es war klar, dass wir nichts holen werden, aber eine Niederlage mit 15 Toren ist schon brutal“, fasste Rycharski zusammen und sagte weiter. „Wir müssen das Spiel abhaken, denn jetzt kommen mit Bielefeld und Ferndorf zwei Gegner, gegen die wir punkten sollten, um die Klasse zu halten.“ Gleichzeitg wollte der TuRa-Trainer den Druck auf die Mannschaft eindämmen: „Solange ich sehe, dass die Jungs kämpfen, dann habe ich keine Probleme.“ Und weiter: „Wir müssen befreit aufspielen, aber es ist wichtig, dass wir irgendwann mal punkten.

HC TuRa: Walter 1.-60., Banaschak bei einem Siebenmeter – Schöße 1, Damian Nowaczyk 2, Terbeck 4, Stukalin 5/2, Darius Nowaczyk, Kurschuss n.e., Domanski 1, Fülber 2, Kauer 1, Kamaric 2, Goslawski 1

Spielfilm: 0:1, 12:7, 15:10 – 20:11, 28:17, 34:19

Oberliga (Westfalen), Frauen: HSG EURo – HC TuRa Bergkamen 22:24 (10:13). Durch den hart erkämpften Auswärtssieg in Ostwestfalen haben die Oberliga-Frauen des HC TuRa nach dem siebten Saisonsieg ihr Punktekonto ausgeglichen.

 „Es kam nie so richtig ein Spielfluss auf, wir haben auch einiges liegen gelassen und es über 60 Minute unnötig spannend gemacht. Es war ein verdienter, aber wie man so schön sagt, dreckiger Sieg“, fasste TuRa-Trainer Ingo Wagner den Auswärtsauftritt seines Teams zusammen. 

Nach 14 Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 8:5 vorne – auch weil die Gäste viele 1:1-Situationen zuließen, Vivien Meier im Tor nicht oft ihre Hände an den Ball bekam, Rohlf und Mariotti zwei Siebenmeter verwarfen und es zudem einige Zeitstrafen setzte. Nach einer Auszeit nahmen die Gäste die EURo-Haupttorschützin „kurz“ und drehte mit vier Treffern in Folge die Partie zu einer eigenen 9:8-Führung (18.), die zur Pause auf 13:10 anwuchs. 

In der zweiten Hälfte blieb es lange Zeit weiter eng und die HSG ließ sich nicht abschütteln. Zudem muste früh Elisa Brügger nach ihrer dritten Zeitstrafe von der Platte (35.). Doch als beim Stand von 22:21 Silja Mende-Kamps (58.) und Sophia Jaworski (59.) zum 24:21 trafen, war der mühevolle Sieg perfekt.

 „Wir haben uns für die weite Fahrt mit zwei Punkten belohnt“, sagte Wagner, der die beiden Außenspielerinnen Holz uns Axtmann sowie die Vanessa Rohlf als achtfache Torschützin lobte. Weiter geht es am kommenden Samstag, 1. Februar, ab 17 Uhr in der Friedrichsberghalle gegen den Tabellenzehnten TuRa Halden/Herbeck.

HC TuRa: Schöße, Meier – Holz 2, Mende-Kamps 3, Kullmannn 1, Jaworski 3, Seehagen, Krogull 1, Astmann 2, Heinrich 1, Rohlf 8/3, Mariotti 2/1, Brügger 1

Spielfilm: 3:1, 8:5, 8:9, 10:13 – 14:14, 17:17, 17:19, 21:22, 21:24, 22:24 

Bes. Vork.: Rote Karte für Brügger (TuRa, 35.) nach drei Zeitstrafen

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