HC TuRa Bergkamen steigt nachträglich in die Oberliga auf

Der HC TuRa steigt in die Oberliga auf.

Bergkamen – Jetzt wird es wieder nichts mit dem Bergkamener Handball-Derby, allerdings gibt es Duelle mit dem ASV Hamm-Westfalen II und dem Soester TV. Während der SuS Oberaden nach einem Jahr in der Oberliga zurück in die Verbandsliga muss, geht der HC TuRa Bergkamen nun den umgekehrten Weg: 

Er tritt in der kommenden Spielzeit in der Oberliga an. Möglich hat dies am Samstag der 35:28-Erfolg von Lit Tribe Germania gegen OHV Aurich gemacht, der dadurch die 24:25-Niederlage aus dem Hinspiel in Ostfriesland ausgebügelt hatte.

 Die Handballer aus Nordhemmern werden so in der 3. Liga spielen, den freien Platz im westfälischen Oberhaus übernimmt die Mannschaft von Trainer Thomas Rycharski, die in der Verbandsliga nach einer überragenden Rückrunde Rang zwei belegt hatte. Unter normalen Umständen hätte der HC TuRa noch eine Entscheidungsrunde mit Hin- und Rückspiel gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga-Staffel 1 bestreiten müssen.

 Aber der TV Isselhorst aus dem kleinen Gütersloher Vorort hatte bereits im Vorfeld seinen Aufstiegsverzicht erklärt, so dass die TuRaner ihren Erfolg quasi auf der Couch miterlebten. Der HC TuRa muss nun für eine höhere Liga planen als zunächst gedacht. „Damit konnte niemand rechnen. Hut ab vor der Mannschaft und unserem Trainer“, sagt Ingo Wagner, sportlicher Leiter des HC TuRa. 

Eine offizielle Aufstiegsfeier wird es nach Stand der Dinge eher nicht geben. „Ende des Monats folgt noch die Mannschaftsfahrt. Viel Zeit bleibt damit nicht mehr. Intern werden wir uns aber wohl noch mal zusammensetzen“, glaubt Ingo Wagner. Verlassen werden den Verein Torwart Tim Faber (Soester TV), Philipp Moog (TuS Volmetal) und Lars Kröllken (Recklinghausen). Neuzugänge sind bisher Eigengewächs Dustin Kurschus, Torhüter Nils Harhoff (TV Werne), Edwin Kramaric (Jugend ASV Hamm) und Thorben Roßfeld (SuS Oberaden).

„Ich glaube, in der Oberliga brauchen wir einen 16er-Kader. 14 Spieler haben wird aktuell. Bietet sich noch eine Verstärkung an, könnte es sein, dass wir personell noch etwas machen. Klar ist aber auch: Wir werden auch in Zukunft auf junge Talente setzen. Damit waren wir schließlich erfolgreich“, sagt Wagner.

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