Ab Juli: Sascha Siegner wird Trainer beim FC TuRa

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Der Vorstand des FC TuRa mit dem neuen Trainer: (von links) Damir Muratovic, Wolfgang Grothaus, Sascha Siegner, Horst-Günter Siegmund und Friedhelm Runge.

BERGKAMEN - Sascha Siegner wird ab Juli 2015 den Fußball-Bezirksligisten FC TuRa Bergkamen trainieren. Das gab der Verein am Abend bekannt.

Während auf der Homepage des Vereins immer noch Andreas Bolst als verantwortlich für die erste Mannschaft geführt wird, vollzog der Vorstand bereits den übernächsten Schritt. Er präsentierte den 34-Jährigen aus Kamen als Nachfolger der Bolst-Nachfolger, Erkan Gökce und Tobias Jahncke.

Siegner kommt aus Bochum, war aktiv unter anderem beim VfL, in Sprockhövel und hier in der Umgebung in Wickede, Kaiserau und Königsborn. Er ist seit drei Jahren Trainer, hat die B-Lizenz und war zuletzt – nach einem kurzen Intermezzo als Jugendkoordinator beim SuS Rünthe – für die A-Junioren von Westfalia Rhynern in der Landesliga verantwortlich.

„Ich glaube, dass wir den richtigen Mann gefunden haben“, sagte Horst-Günter Siegmund am Abend der Mannschaft. Fünf Kandidaten hatten sich beworben. Für den Vorsitzenden des FC TuRa ist die frühe Verpflichtung Siegners, Ausbilder an der Polizeischule in Selm-Bork, ein Signal an die Mannschaft: „Nächste Woche werden wir mit den Gesprächen für die nächste Saison beginnen. Da hat jeder genügend Zeit, sich das zu überlegen, ober mit dem Tainer arbeiten will.“

„Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent – egal, ob Kreisliga C oder Oberliga. Ich wünsche mir diese Leidenschaft und erwarte: Wer auf dem Feld steht, der will auch gewinnen“, sagte Siegner, und sah eben diese Leidenschaft – ungeachtet des Ergebnisses (0:4) – auch schon am Sonntag im Derby gegen den FC Overberge. Ziel sei es, die Nummer eins in Bergkamen zu bleiben („Das ist das Mindeste“), jeden Spieler in einem verjüngten Team weiter zu entwickeln – und das mit einem gut strukturierten und konzeptionellen Training, aber auch mit dem nötigen Spaß.

„Ich habe richtig Bock auf diese Aufgabe und freue mich darauf“, sagte Siegner. Er habe schon in den Gesprächen mit dem Vorstand gemerkt, dass das nicht „irgendwelche Leute machen, sondern Menschen, die für den Verein leben und das Beste für ihn wollen.“

Einen ersten Rückschlag musste Siegner allerdings schon hinnehmen: Seine Hoffnung, dass ihn das aktuelle Gespann Gökce/Jahncke in der Saison 2015/16 unterstützen werde, erfüllt sich nicht. Tobias Jahncke wird am Ende der Mission Klassenerhalt beim aktuell Tabellenzehnten auf jeden Fall aufhören. Nach 31 Jahren Fußball am Stück, Sonntag für Sonntag, Woche für Woche, habe er für sich beschlossen: „Ich möchte einfach mal nichts machen.“ - gu

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