Jan Tschernoster vom RSC Werne gewinnt in Herford

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Jan Tschernoster (rechts) bei seinem Sieg in Herford.

WERNE - Für U19-Fahrer Jan Tschernoster vom Radsportclub Werne begann die Saison am Samstag mit seinem Bundesliga-Team vom Sportforum Büttgen bei einem Rennen im belgischen Arendonk. Einen Tag später holte er im Trikot des RSC Werne beim westfälischen Auftakt in Herford gleich seinen ersten Saisonsieg.

Tschernoster führte am Samstag in Arendonk das Team als Kapitän ins Rennen und sorgte dafür, dass dieses mit zwei Top 10-Platzierungen das gewünschte Ende fand. Der Bergkamener selbst ließ es am Ende locker ausrollen und kam als 49. ins Ziel. Dabei stand hinter seinem Saisonstart lange ein Fragezeichen, denn das Trainingslager seines Teams eine Woche zuvor musste er krankheitsbedingt abbrechen. „Ich habe die ganze Woche nicht trainiert und heute will ich einfach mal schauen, wie es so läuft“, hatte Tschernoster die Erwartungen vor dem Start gedämpft.

In Herford standen am Sonntag einige Werner Premieren in neuen Altersklassen auf dem Programm. Auf einem 2,8 Kilometer langen Rundkurs ging es an der Stadtgrenze zur Sache.

Den Anfang machte Marcel Dagge als Neuling in der C-Klasse. Der Fahrer aus Werne lag eingangs der letzten von 22 Runden sogar in den Top 10. Letztendlich kostete die Unerfahrenheit einen Platz weit vorne. „Als es Richtung Zielgerade ging war das ein ziemliches Gestocher. Damit muss ich erst einmal klar kommen“, meinte Dagge.

Glück für Sidharta: Nur der Helm ist gebrochen

Einen schlechteren Saisonstart erwischten die Senioren des RSC 79 mit Dirk Riechers, Frank Volmerg und Bernhard Langanki. Grund: Sie hatten sich beim Start zu weit hinten aufgestellt. Als bereits auf den ersten der 47,6 Kilometer ernst gemacht wurde, waren die Werner hinten gefangen. Riechers landete als Bester auf Platz 17.

Pech hatte Tom Sidharta bei seinem Debüt in der U19-Klasse: Nicht einmal 500 Meter waren gefahren, als er in einen Sturz verwickelt war. Glück im Unglück: Bis auf Hautabschürfungen und einen gebrochenen Helm kam er glimpflich davon. Das ursprünglich auf 47,6 Kilometer ausgeschriebene Rennen wurde abgebrochen und eine halbe Stunde später verkürzt wieder aufgenommen.

Jan Tschernoster versuchte darin mehrmals eine Vorentscheidung herbeizuführen. Fünf Fahrer setzten sich schließlich leicht ab; am Ende lieferten sich der Bocholter Janek Heming und Tschernoster auf der ansteigenden Zielgeraden ein Sprintduell. Jan Tschernoster wartete bis zum letzten Moment, ehe er aus dem Windschatten heraus vorbeizog und seinen ersten Saisonsieg holte.

„Am Ende wurde es nochmal richtig knapp. Vielleicht bin ich ein bisschen spät aus dem Windschatten herausgegangen. Aber letztendlich ist alles gut gegangen“, meinte Tschernoster.

Bei den Frauen landete Silke Büker in ihrem ersten Lizenzrennen auf Rang 15. Eine ähnliche Platzierung fuhr auch Frederic Volmerg im Trikot des Matrix-Teams im Eliterennen über 81,2 Kilometer ein. Er landete im Sprint auf Platz 17. „Auf einer so schmalen Zielgeraden wie hier ist auch immer ein bisschen Glück dabei“ meinte der RSCler, und: „Heute hatte ich die falsche Seite und war eingebaut, so dass ich nicht mehr richtig mitsprinten konnte. Aber da kann man nichts machen.“

Zum Abschluss des Renntages fuhr Nils Leifeld seine Premiere in der U15-Klasse über 19.6 Kilometer. Er besaß lange die Chance auf eine Top 10-Platzierung, verlor am Ende aber den Anschluss. Dennoch waren die Betreuer auch mit seinen Leistungen mehr als zufrieden. - red

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