Silber für Tatjana Kortmann bei Aquathlon-EM

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Tatjana Korte, EM-Zweite im Aquathlon, beim Zieleinlauf.

Köln - Tatjana Kortmann aus Werne, Lehrerin am Anne-Frank-Gymnasium, hat ihrer sportlichen Vita einen weiteren Erfolg hinzugefügt. In Köln wurde die 25-Jährige im Aquathlon Vize-Europameisterin in ihrer Altersklasse und belegte als beste Deutsche in der Gesamtwertung den vierten Platz.

Am Samstag fand die Aquathlon-Europameisterschaft der Elite und der Altersklassen zum zweiten Mal im Rheinauhafen in Köln statt. Auf dem Programm stehen in dieser Ausdauersportart ursprünglich 2,5 Kilometer Laufen, ein Kilometer Schwimmen und abschließend wiederum 2,5 Kilometer Laufen. Wegen der zu niedrigen Wassertemperatur wurde das Format am Wettkampftag zu einem Swim & Run (ein Kilometer Schwimmen und fünf Kilometer Laufen) geändert.

Der vermeintliche Vorteil des bekannteren Formats für die Wernerin – mit Kortmanns stärkster Disziplin zu Beginn – sollte sich allerdings nicht bestätigen. Auf den ersten 200 Metern schwammen zehn Frauen nebeneinander wie auf einer Linie. „Zu Beginn des Rennens habe ich mich über die schwimmstarke Konkurrenz richtig erschrocken“, meinte Kortmann nach dem Rennen.

Gerade die breit aufgestellten Engländerinnen sollten ihr im Wasser zu schaffen machen. Nach einer Nettoschwimmzeit von 14:33 Minuten ging sie als Zwölfte aus dem Wasser. Mit der zweitbesten Wechselzeit schob sie sich aber schon in der Wechselzone in ihrer Altersklasse auf den zweiten Rang vor.

Auf der Laufstrecke zeigte sich für Kortmann, die für das Tri Team der TG Witten startet, ein eher ungewohntes Bild. Normalerweise steigt sie in der 2. Bundesliga im Vorderfeld aus dem Wasser und wird im abschließenden Laufen von schnellen Athletinnen noch überholt. An diesem Tag sollte sie die schnelle Läuferin sein. So arbeitete sie sich auf der Laufstrecke von Rang elf auf den vierten Platz nach vorne. An der Dritten, Nathalie Thomas aus England, die in Kortmanns Altersklasse gewann, führte an diesem Tag allerdings kein Weg vorbei.

Mit dieser Leistung kam sie nach 37:20,50 Minuten als schnellste Deutsche ins Ziel. Es siegte Johanna Gascoigne Owens aus England mit 34:13,80 vor der französin Julie Stephan (36:35,33), Thomas (36:42,51) und eben Tatjana Kortmann. Ihr Fazit: „Es war ein tolles Erlebnis, an einem Wettkampf mit Menschen aus 18 Nationen in ihren teilzunehmen.“

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