Historischer Erfolg für Männer des TTC 98

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Die Gewinner des westdeutschen Pokals auf Bezirksebene: Der TTC Werne mit (von links) Sascha Fetting, Tim Kroes, Tim Bußkamp und Dennis Kötter.

WERNE - Historischer Erfolg für die Männer des TTC Werne 98: Sie gewannen im Finale mit 4:3 gegen Lessenich den westdeutschen Pokal auf Bezirksliga-Ebene. Damit qualifizierten sie sich – wie schon die Frauen der 98er – für die Deutsche Meisterschaft, die vom 14. bis zum 17. Mai in Gütersloh ausgetragen wird.

Im Halbfinale siegten die Werner mit 4:1 gegen DJK BW Avenwedde II. Lediglich Kötter/Kroes verloren ihr Doppel. Herausragend war Tim Bußkamp. Da Werne taktisch aufstellte, kam er an Position zwei zum Einsatz und sorgte da gegen den Avenwedder Spitzenspieler mit einem Fünfsatz-Sieg für einen Paukenschlag. Dennis Kötter gewann seine beiden Spiele sicher in drei Sätzen und auch Tim Kroes hatte keine Mühe in seinem Einzel.

Im Finale gegen Ausrichter Lessenich, der viele Fans mobilisiert hatte, spielte Bußkamp erneut an Position zwei und Kroes an drei.

Dennis Kötter siegte in seinem ersten Einzel gegen Lorbeck sicher in drei Sätzen, während Bußkamp dieses Mal in drei Sätzen gegen Jungblut den Kürzeren zog. Tim Kroes, dessen Schläger zu Schaden kam und durch einenen anderen ersetzt werden musste, haderte zwei Sätze damit und sah wie der sichere Verlierer aus. Doch dann besann er sich auf seine Stärken und gewann dank einer enormen Steigerung gegen Bertram in fünf Sätzen.

Nun sollten Kötter/Kroes im Doppel die Weichen auf Gesamtsieg stellen, doch Lessenich glich zum 2:2 aus.

Die zweite Einzelrunde eröffnete Dennis Kötter gegen Jungblut – mit einem Rückschlag. 2:0 und 10:9 führte der Werner bereits und war dem dritten Punkt ganz nahe, doch sein Gegner gewann den Satz und drehte das ganze Spiel, weil Kötter danach völlig den Faden verlor. Am Nachbartisch bestätigte zeitgleich Tim Kroes seine starke Form und siegte ungefährdet in drei Sätzen.

So stand Tim Bußkamp im letzten Spiel des Tages gegen Dirk Bertram erneut im Fokus. Es war zu spüren, dass der Werner unbedingt den „Pott“ holen wollte.

Mit hochklassigem Tischtennis brachte er seinen Gegner ein ums andere Mal an den Rande der Verzweiflung. Lediglich einen Satz gab Bußkamp und sicherte so die Trophäe. - red

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