Urgestein Konrad Credo legt den Schläger aus der Hand

Konrad Credo (links) wurde am Samstag im Rahmen des Spiels gegen Preußen Lünen von Ernst Kasch aus dem aktiven Sport verabschiedet. -  Foto: Wolf

WERNE -  Konrad Credo legt den Tischtennisschläger nach 44 Jahren im Alter von 68 Jahren aus der Hand.

Der eher defensiv ausgerichtete Senior begann seine aktive Karriere bei der Betriebssportgemeinschaft Hamm/Lünen/Unna, bevor er 1970 mit fünf anderen Tischtennisbegeisterten eine eigene Abteilung in der BSG Rother gründetete.

Als sich die Abteilung 1998 in einen autonomen Verein, TTC Werne 98, absplittete, schloss er sich 2004, nach einer Pause, dem Werner SC an. Dort spielte Credo weitere zehn Jahre bis zum letzten Wochenende, an dem er seine Karriere aufgrund von Schulterproblemen endgültig beendete.

Stellvertretend für die zweite Mannschaft und für die Gesamtabteilung ehrte Ernst Kasch Konrad Credo in diesem Rahmen für sein „Tischtennislebenswerk“ und jahrelange ehrenamtliche Tätigkeiten – wie zuletzt sein Trainerengagement bei den Minis – und wünschte ihm alles Gute in Zukunft.

Daraufhin deutete Credo an, dass er, wenn es Probleme im Verein geben sollte, eventuell behilfreich sein könne.

Auf Nachfrage, was sein schönstes Erlebnis war, antwortet „Conny“ Credo: „Die Jugendarbeit von 1976/77“, in der er aktiv die Jugend förderte und Spieler wie Vedat Yüksel oder Rainer Reichelt zu sehr erfolgreichen Oberliga-Spielern formte. Aber auch als aktiver Spieler trumpfte Credo auf, unter anderem spielte er Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre in der Bezirksklasse.

So kam er in seiner Laufbahn auf geschätzt mehr als 1 300 Spiele, bis er letzendlich sein „Credo“ ablegen musste, nicht mehr zu spielen.

Zum Abschluss seiner Karriere gab es für Konrad Credo und sein Team einen 9:3-Erfolg gegen Preußen Lünen VI. Credo siegte mit Ernst Kasch hier im Doppel. - juw

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