Das Ziel der TTC-Frauen heißt nun NRW-Liga

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Katharina Adam ist die neue Nummer eins der Verbandsliga-Frauen des TTC Werne.

WERNE -  Wenn am Samstag kommender Woche (30. August) die Verbandsliga-Frauen des TTC Werne ab 18.30 Uhr gegen den TTC Kalthof in die neue Saison starten, steht eines bereits fest: Sie werden nicht in die Oberliga aufsteigen können.

Denn nach dieser Saison wird der Verband eine neue Ligenstruktur einführen. Dann wird aus den zwei Oberligen – das gilt sowohl für die Männer als auch für die Frauen – nur noch eine. Der vermehrte Abstieg wird dann durch die Neueinführung von drei sogenannten NRW-Ligen aufgefangen.

Diese neue Spielebene hat natürlich auch Auswirkungen nach unten. So geht der Vorsitzende des Kreis Südmünsterland, Axel Brocke, davon aus, dass es aus den aktuell sechs Verbandsligen jeweils drei bis vier Aufsteiger geben wird.

„Das ist das Ziel, dass sich die Frauen des TTC Werne trotz des Abgangs von Spitzenspielerin Ellen Bispinghoff ausgegeben haben“, sagt Brocke.

In die neue Saison geht das Werner Team in der Stammbesetzung mit Katharina Adam als Spitzenspielerin, ihre jüngere SchwesterVanessa Hubracht als Nummer zwei sowie Miriam Bake und Rabea Dahl.

Der Name NRW-Liga erscheint ungewöhnlich, ist aber einfach zu erklären. Denn die Oberligen werden unter dem Dach des Deutschen Tischtennis-Bundes geführt, die neuen NRW-Ligen werden durch den Westdeuschen-Tischtennis-Verband (WTTV) organisiert.

Da hier keine Schiedsrichter angefordert werden müssen, ist diese neue Zwischenliga zudem kostengünstiger. Also scheint ein Aufstieg diesmal leichter als im vergangenen Jahr zu sein, als die TTC-Frauen als Aufsteiger Zweite hinter dem Meister BW Ottmarsbocholt wurden und in der Aufstiegsrelegation knapp scheiterten. - fraz

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