Axel Brocke bleibt Chef des TT-Kreises Südmünsterland

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Axel Brocke, Tischtennisspieler beim TTC Werne und Kreisvorsitzender.

WERNE -  Axel Brocke vom TTC Werne bleibt zwei weitere Jahre Vorsitzender des Tischtenniskreises Südmünsterland. Das hat am Mittwochabend die Jahreshauptversammlung im Wittenbrink’s Hof in Werne ergeben.

Brocke, der in der kommenden Saison in der 3. Seniorenmannschaft spielen wird, füllt dieses Amt nun seit zehn Jahren aus. „Das soll meine letzte Amtsperiode sein. In zwei Jahren will ich aufhören. Aber das habe ich bereits schon einmal vor drei Jahren gesagt“, sagt der 57-Jährige. Seit 1982 gehört Brocke dem Kreisvorstand in verschiedensten Funktionen wie Jugend- und Sportwart und auch als zweiter Vorsitzender an. Brocke wird auch die Rolle des Kreissportwartes ausfüllen, da sich im Rahmen des Kreistages niemand für diesem Amt fand.

Ohnehin sei die Bereitschaft zum Mitarbeiten in den vergangenen Jahren geringer geworden. Trotzdem strebt Brocke den Generationswechsel an der Kreisspitze an.

Als Kreisjugendwart wurde Hans-Joachim Fischer von Preußen Lünen gewählt. Da auch er seit über 30 Jahren in diesem Amt tätig ist, soll das auch seine letzte zweijährige Amtszeit sein.

Um den Staffelservice Jugend kümmert sich André Patschkowski (Westrfalia Senden), immerhin als neues Vorstandsgesicht.

Allerdings muss auch das Amt des Kreidpressewartes mangels Kandidaten unbesetzt bleiben. Kreisfachwarte für Vereinsentwicklung sind zudem Bastian Becker (Union Lüdinghausen) und Buchholt (BW Ottmarsbocholt).

Sorgen im Damen- und Mädchenbereich

Als Kassenprüfer fungieren Thekla Fetting (TTC Werne) und Bernahrd Vogelpohl (Westfalia Vorhelm).

Beisitzer im Kreisspruchausschusses sind Gustav Schulte-Ebbert (TTV Waltrop) und Friedhelm Heitmann (TTC Werne), die mit dem Vorsitzenden Heinz Fiedler aus Senden, der nicht zur Wahl stand, zusammenarbeiten. Und es gab genügend zu tun, wie die hohe Zahl von Strafen zeigt. Insgesamt 2500 Euro mussten die Vereine in die Kreiskasse für Verstöße bei der Mannschaftsmeldung oder für das Zurückziehen von Teams berappen. „Dafür können wir die Kreisbeträge senken, da unsere Kasse so gut gefüllt ist“, wird Brocke das Geld also indirekt an die Vereine weitergeben.

Probleme im Spielbetrieb gibt es speziell in Frauen- und Mädchenbereich, da es an Nachwuchs feht. Die Kreisliga der Frauen umfasst nur noch sechs Teams, deshalb wird in einer Vierfachrunde gespielt.

Für das kommende Jahr ist angedacht, mit dem Kreis Emscher-Lippe eine gemeinsame Frauen-Kreisliga auszuspielen. „Es gibt im gesamten Bezirk Münster mit seinen fünf Kreisen gerade mal 25 Frauenmannschaften auf Kreisebene“, berichtet Brocke.

Keinen Absteiger wird es zudem in der kommenden Saison aus der 2. Kreisklasse geben. Denn in einer Staffel spielen nur noch neun Teams, in der anderen zwölf.

Dass der Tischtennissport nicht noch weiter an Bedeutung verliert, darum will sich Brocke noch zwei Jahre intensiv kümmern – um dann Jüngeren es zu überlassen, diesen Weg zu gehen. - fraz

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