TT-Spitzenspiel in Werne ohne Dramatik

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Vanessa Hubracht und Kolleginnen wollen sich auf die Oberliga-Relegation einspielen.

werne - Auf dem Papier verspricht es am Samstagabend in der Barbara-Turnhalle (17.30 Uhr) ein echtes Verbandsliga-Spitzenduell mit ganz viel Spannung zu werden: Der Tabellenerste BW Ottmarsbocholt gegen den Zweiten TTC Werne. Nur drei Punkte trennen beide Teams, noch zwei Spiele bis zum Saisonende. Die Chance der Wernerinnen auf die Meisterschaft besteht also noch – TTC-Spielerin Vanessa Hubracht sieht das aber anders.

„Wir rechnen uns gar keine Chancen mehr auf die Meisterschaft aus, dafür ist Ottmarsbocholt einfach zu stark“, wiegelt die Spielerin des unteren Paarkreuzes beim TTC alle gehandelten Konstellationen ab. Schon im Hinspiel zeigten ihnen die Frauen aus Ottmarsbocholt ihre Grenzen auf, sie verloren 3:8 gegen den designierten Meister. Die sind in der Rückrunde fast ungeschlagen, haben eine Bilanz von 48:2, in den Doppeln haben sie keinen Verlustpunkt gemacht.

Wiedersehen unter alten Bekannten

Eine deutliche Hausnummer, die den TTC aber reizt. „Natürlich versucht man die nochmal ein wenig zu kitzeln und zu ärgern, zum Gewinnen wird das aber wohl nicht reichen“, sagt Hubracht.

Wenn die beiden Mannschaften aufeinandertreffen, ist es auch immer ein Wiedersehen unter alten Bekannten. Die Werner Spielerinnen haben eine kleine Trainingsgruppe in Ottmarsbocholt, um den Trainingsanreiz hochzuhalten. „Wir sind ja innerhalb der Mannschaft auch nur vier bis fünf Spielerinnen und immer gegen dieselben zu spielen, ist auf Dauer auch nicht immer hilfreich“, bestätigt die TTC-Spielerin. Ellen Bispinghoff habe alle Spielerinnen am Samstag schon mal trainiert, die beiden Cornelissen-Zwillinge auf Ottmarsbocholter Seite kenne man auch schon aus den eigenen Anfangszeiten.

Heimteam ohne Ellen Bispinghoff

Kennt man da das Spiel des Gegners nicht schon von vornherein? „Sicher kennen wir uns schon ewig, aber man weiß ja selbst welche Bilanz man gegen seine Gegenspielerin hat und will sie deswegen natürlich nochmal ärgern“, erklärt Hubracht und versichert, dass am Samstag dennoch spannende Einzelmatches auf die Zuschauer warten.

Nicht mit an Bord ist am Samstag die eigentliche Nummer eins der TTC-Frauen, Ellen Bispinghoff, die sich am Montag einer Operation unterziehen muss. Dafür rückt Lisa Hiemer, Spielerin aus der dritten Mannschaft, in den Kader. -  lel

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