Landesliga-Derby nicht auf Augenhöhe

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Dennis Kötter kommt beim TTC Werne am Sonntag am Position zwei zum Einsatz.

Werne - Im vergangenen Jahr trennten beide Teams noch zwei Ligen, nun begegnen sich der TTC Werne als Landesliga-Aufsteiger und der TTC Rünthe als Verbandsliga-Absteiger am Sonntagmorgen ab 11 Uhr auf Augenhöhe.

Landesliga 4, Männer: TTC Werne – TTC Rünthe. Wobei das mit der Augenhöhe relativ ist, wie Rünthes Spitzenspieler Falko Gembruch meint. Denn sein Team muss gleich zwei Spieler ersetzen, die Nummer Zwei Thomas Gerstmann und die Nummer vier Ralf Wieklinski. „Eigentlich ist Werne oben zu stark für uns. Ich hätte bei uns Vorteile unten gesehen. Da nun aber Spieler hochrücken müssen, sind wird klarer Außenseiter“, sagt Rünthes Nummer Eins, der zudem aktuell nicht in bester Verfassung spielt.

Dabei hatten die Rünther extra das Heimrecht wegen einer Veranstaltung in der Halle der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule getauscht und wollte die Partie eigentlich ganz verlegen.

Doch das klappte nicht – und nun muss Rünthe mit Ersatzspielern antreten. „Werne ist uns immer entgegen gekommen“, sagt Gembruch und meint zudem: „Das ist für uns blöd gelaufen.“

Auch der erste Saisonsieg am vergangenen Wochenende gegen Erkenschwick hellt die Stimmung des Rünther Spitzenspielers nicht auf. „Die waren auch ziemlich schwach“, ordnet er den Sieg ein. Die Saison mit dem sang- und klanglosen Abstieg aus der Verbandsliga habe durchaus Spuren hinterlassen. „Uns fehlt das Selbstvertrauen und es ist eine große Verunsicherung zu spüren“, erklärt Gembruch.

Gastgeber treten in Bestbesetzung an

Hingegen tritt der TTC Werne im ersten Derby zwischen den beiden Vereinen in Bestbesetzung an. Spitzenspieler Benjamin Kowitz, der zuletzt zweimal gegen die beiden Dortmunder Teams Borussia Dortmund II (6:9) und TSC Eintracht (8:8) fehlte, ist genauso dabei wie der routinierte Stammersatz Rainer Reichelt. „Ich sehe unsere Teams gleichauf. Aber wir wollen sie unbedingt schlagen“, sagt Wernes Mannschaftssprecher Sascha Fetting, der im Einzel nicht zum Einsatz kommen wird.

Spielbeginn: Sonntag, 11 Uhr, Barbara-Turnhalle

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