TISCHTENNIS TTC Werne mit Männern und Frauen ab heute in Gütersloh dabei

Drei Werner Teams bei der Deutschen Pokalmeisterschaft

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Vanessa Hubracht nimmt die Pokalmeisterschaft in Gütersloh genau so wichtig wie die Spiele in der Oberliga-Relegation.

WERNE - Gleich drei Werner Tischtennis-Mannschaften bestreiten ab dem heutigen Donnerstag und bis einschließlich Sonntag in Gütersloh die Endrunde um die Deutsche Pokalmeisterschaft für Amateure.

Bei den Damen sind das dieFrauen des TTC Werne, die bei den Damen A antreten und in der Verbandsliga Meister wurden. Bei den Männern hat sich der Landesliga-Aufsteiger TTC Werne im Herren B-Feld für Bezirksligisten qualifiziert.

Das dritte Team im Bunde sind die Kreisliga-Frauen des Werner SC, die erwartungsgemäß als Vize-Pokalsieger auf Verbandsebene nachrücken durften. Gespielt wird an den vier Tagen in den Sporthallen des Carl-Miele- & Reinhard-Mohn-Berufskollegs. Ausrichter sind die beiden Vereine DJK Gütersloh 1923 und DJK BW Avenwedde 1925.

Für die Frauen des TTC Werne geht es eine Woche nach der verpassten Oberliga-Relegation nun mit einem weiteren Saison-Höhepunkt weiter. Letztmals dürfen Katharina Adam, Vanessa Hubracht, Miriam Bake und Finja Kaubisch bei diesem Wettbewerb mitspielen, wobei pro Partie immer drei Spielerinnen zum Einsatz kommen werden.

Denn ab der kommenden Saison spielen sie in der neugegründeten NRW-Liga – der Pokalwettbewerb für Amateure ist aber nur bis einschließlich Verbandsliga ausgeschrieben. „Das ist zum Abschluss noch einmal genau so wichtig wie die Oberliga-Relegation“, sagte TTC-Spielerin Vanessa Hubracht.

Kreisliga-Frauen des WSC rücken nach

Wie die Chancen stehen, um einen Titel zu holen, ist naturgemäß nicht vorherzusagen, da die Gegner aus dem gesamten Bundesgebiet kommen. Gespielt wird von Donnerstag bis Samstagvormittag in vier Vorrunden-Gruppen mit je fünf Teams. Anschließend geht es im K.o.-System mit dem Viertelfinale am Samstagnachmittag weiter.

In der Vorrunden-Gruppe 2 haben es die Werner Verbandsliga-Frauen als westdeutsche Pokalsiegerinnen mit der SG Rodheim (Hessen), RSV Braunschweig (Niedersachsen), SG Schefflenz/Seckach (Baden-Württemberg) und die TSG Heidesheim (Rheinland-Pfalz) zu tun.

Die in die Landesliga aufgestiegenen Männer des TTC Werne haben sich als Bezirkspokalsieger und vor zwei Wochen als Sieger im westdeuschen Pokal bei den Herren B für die deutsche Endrunde qualifiziert – für Mannschaften bis zur Bezirksliga.

Auch die Werner Männer haben es mit 19 anderen Vereinen zu tun. „Nach einer Saison mit vielen Höhepunkten ist dies noch ein schönes Zubrot“, sagt Mannschaftssprecher Sascha Fetting. „Wir wollen die Vorrunde überstehen. Gewinnen werden wir wohl nicht“, vermutet Fetting stärkere Teams unter den Konkurrenten.

Die Werner Männer treten in der Besetzung mit Dennis Kötter, Tim Kroes, Tim Bußkamp und Sascha Fetting an, wobei Kroes am Freitag bei den zwei Partien aus beruflichen Gründen fehlen wird.

Die Werner treffen in der Vorrunden-Gruppe 4 auf die TTG Kleinsteinbach/Singen (Baden-Württemberg), FT Preetz (Schleswig-Holstein), FT Hammersbeck (Bremen) und OTG 1902 Gera (Thüringen).

Drittes Werner Team in Gütersloh sind die Kreisliga-Frauen des Werner SC. Obwohl sie das Finale auf Ebene des westdeutschen Verbandes gegen Westfalen Liesborn mit 0:4 verloren hatten, dürfen Franziska Böckenbrink, Laura Sökeland und Dorothea Kleymann als Nachrückerinnen mitmachen. Das Feld in dieser Konkurrenz umfasst auch nur 16 Mannschaften.

Gegner in der Vorrunde sind für den krassen Außenseiter, der aber viele spannende Erfahrungen sammeln wird, in der Gruppe 2 der TTC Elbe Dresden III (Sachsen), TTC Eisenbach (Hessen) und der TSV Lichtenwald (Baden-Württemberg). - fraz

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