Landesliga für TTC-Männer greifbar nahe

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David Adam spielt eine ganz starke Rückrunde und ist noch im Einzel ungeschlagen. Diese Serie will der TTC-Spieler am Wochenende fortsetzten. - Foto: Eickmann

WERNE - Die Bezirksliga-Männer des TTC Werne können am Wochenende mit zwei Siegen aus den beiden Partien gegen den Tabellenachten TuS Hiltrup III am Samstagabend und am Sonntag beim Schlusslicht Preußen Lünen II bereits den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Nötig ist dazu allerdings auch ein Ausrutscher des Tabellendritten TuS Erkenschwick – so darf dieser nicht über ein Remis hinaus kommen.

„Wir gehen schon davon aus, dass wir beide Spiele gewinnen“, zeigt sich TTC-Mannschaftsführer Sascha Fetting selbstbewusst. „Und eigentlich sollten wir die Spiele hoch gewinnen. Wir sind frohen Mutes“, ergänzt er.

Falls Erkenschwick, das aktuell sechs Zähler hinter dem TTC Werne liegt, seine Partie gegen den Fünften Recklinghausen gewinnt, würden die Werner aus den folgenden drei Partien nur noch einen Punkt benötigen.

David Adams starke Rückrundenbilanz

Und selbst bei drei Niederlagen wäre der Aufstieg als Tabellenzweiter kaum zu verhindern, da der TTC das deutlich bessere Satzverhältnis (plus 51) im Vergleich zu Erkenschwick (plus 24) aufweist.

Spätestens am kommenden Wochenende sollen dann mit einem Sieg beim Tabellendritten Erkenschwick die letzten Zweifel aus eigener Kraft beseitigt werden.

Der Aufstieg in die Landesliga wäre zugleich der größte Erfolg den 1998 gegründeten Verein im Männerbereich.

Zu Beginn der Rückrunde verloren die Werner zum dritten Mal in dieser Saison mit 9:5 gegen den mit Werne punktgleichen Spitzenreiter 1. TTC Münster II – danach folgten vier Siege in Serie.

Gründe dafür sind, dass Routinier Rainer Reichelt als oberliga-efahrerer Stammersatz am unteren Paarkreuz viele Punkte liefert und auch David Adam eine erstaunliche Entwicklung genommen hat. Wies die Nummer zwei des TTC in der Hinrunde ein 8:11-Einzelbilanz auf, ist er in der Rückrunde in allen neun Partien noch ungeschlagen. „Wir können es uns selber nicht erklären. Aber er spielt befreit auf“, sagt Fetting über den Aufschwung seines Teamkameraden, der neben Spitzenspieler Dennis Kötter zum wichtigen Punktelieferanten wurde.

Auch von Reichelts Erfahrung profitieren alle: „Er gibt auch viele Tipps und kann die Spielweise der Gegner lesen“, sagt Fetting.

Falls es nach dem Aufstieg auch noch mit der Meisterschaft klappt, wäre „das ein schönes Zubrot“, so Fetting. Denn dafür müsste Münster patzen, zumal der Spitzenreiter auch ein deutlich besseres Satzverhältnis aufweist.

Für die kommende Saison in der Landesliga sieht sich der TTC Werne gerüstet. Allerdings sollen noch Verstärkungen für das obere und mittlere Paarkreuz dazukommen – hier laufen gerade Gespräche mit potentiellen Kandidaten. - fraz

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