SVH testet gegen einen Oberligisten und Trainer Möllers macht vor dem Derby Kampfansage an Landesliga-Primus WSC 

+
Die Spieler des SV Herbern  und Trainer Holger Möllers halfen am vergangenen Donnerstag beim Gala-Abend kräftig mit.

Herbern -Genau vor dem mit Spannung erwarteten Landesliga-Derby am nächsten Samstag beim Werner SC war der SV Herbern am vergangenen Wochenende in der 15er Liga spielfrei. Das passte natürlich prima, da an dem Wochenende die mehrtägige Party aus Anlass des 100. Vereinsgeburtstages anstand.

Fußball, Testspiel: SV Herbern – Westfalia Rhynern. Die Herberner Spieler halfen beim Gala-Abend am Donnerstag „und es war interessant für die Jungs zu sehen, wie der Verein funktioniert“, sagt Trainer Holger Möllers. Um wieder in den Rhythmus zu kommen, gibt es am Dienstagabend ab 19.30 Uhr im Stadion an der Werner Straße das Testspiel gegen den Oberligisten Rhynern. 

Mit Interesse hat der SVH-Coach auch dem 7:0-Erfolg des kommenden Gegners WSC in Senden zur Kenntnis genommen. Er selbst hat das Spiel nicht verfolgt, aber sein Co-Trainer Jens Kalpein wird ihm als Augenzeuge davon berichten. „Das spiegelt die Vorbereitung von Senden wider. Und wenn eine Mannschaft Selbstvertrauen hat, dann kommt es zu so einem Ergebnis“, sagt Möllers in Richtung souveräner Spitzenreiter Werner SC, der nach seinem vierten Saisonsieg bereits fünf Punkte Vorsprung auf die nächsten Verfolger aufgebaut hat. 

Derby wie Pokalspiele - "Vielleicht die Ersten, die Werne schlagen"

Aber auch wenn der Sport Club überraschend schon etwas enteilt ist, sieht Möllers die direkten Duelle zwischen beiden Vereinen ohnehin losgelöst von Tabellenständen. „Diese beiden Spiele sind wie Pokalspiele zu sehen. Dass Werne zwölf Punkte hat, ist bemerkenswert und macht die Sache reizvoll. Vielleicht sind wir ja die Ersten, die Werne schlagen“, hofft Möllers.

 Sein Team weist ohnehin ein positive Derby-Bilanz mit zwei Siegen und zwei Unentschieden aus. Um nach dem spielfreien Wochenende in den Rhythmus zu kommen, ist das Testspiel gegen den Oberligisten ideal. „Wir hatten Anfragen von Hiltrup und Rhynern. Da wir viele Spieler mit Rhyneraner Vergangenheit haben, haben wir uns für sie entschieden“, sagt Möllers. 

Sieben Spieler mit Westfalia-Vergangenheit in der Startelf

So kommen in der 1. Halbzeit die sieben Spieler zum Einsatz, die in der Jugend oder bei den Senioren am Papenloh gespielt haben, erklärt Möllers. Das sind Sven Freitag, Dennis Idczak, Philipp Dubicki, Sebastian Schütte, Dominick Lünemannn, Görkem Cangül und Nika Amoev.

 „Wir haben 24 Leute im Kader, aber keine U23 mehr. Da sollen die Jungs, die zuletzt hinten angestanden haben, Spielpraxis sammeln“, erklärt Rhynerns Trainer Michael Kaminski, der alle Akteure seines Kaders mitnehmen wird. „Das ist ein guter Landesligist und ist daher der passende Gegner.“ Zudem sollen auch die zuletzt verletzten Tim Neumann und Salvatore Gambino zum Einsatz kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare