Tennis-WM: Theresa Steinkuhl wie erwartet ausgeschieden

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Theresa Steinkuhl.

WERNE -  Theresa Steinkuhl vom Tennisclub BW Werne ist erwartungsgemäß in der ersten Hauptrunde der 35. westfälischen Hallenmeisterschaft gegen Katharina Hering ausgeschieden.

Die Lokalmatadorin verlor am Abend gegen die Nummer 169 der DTB-Rangliste mit 1:6 und 4:6, zog sich gegen die Soesterin aber vor allem im zweiten Satz gut aus der Affäre. „Das war für mich eine gute Erfahrung“, meinte Steinkuhl, die erstmals den Sprung in das WM-Hauptfeld geschafft hatte und darin als letzte der Werner Qualifikantinnen ausgeschieden ist.

„Ihre Aufschläge waren einfach zu stark. Ich bin gar nicht in die Ballwechsel reingekommen“, meinte Theresa Steinkuhl nach dem Match gegen die 18-jährige Soesterin, die nach dem Abitur 2013 nun den Weg in das Profitennis sucht. Sie will heute ab 15 Uhr im Achtelfinale gegen die an Nummer drei gesetzte Franziska König (Westerkappeln) ihre Ambitionen untermauern.

Den ersten Satz dominierte Hering gegen Steinkuhl eben wegen ihres starken Aufschlags, der sie auch im zweiten Satz nicht im Stich ließ. Darin steigerte sich auch Theresa Steinkuhl und brachte ihre vier Aufschlagspiele durch. An ein Break war allerdings nicht zu denken. Nach 58 Minuten verwandelte Hering ihren zweiten Matchball mit einem Vorstoß ans Netz – vorbereitet natürlich mit einem knallharten Service.

Gastgeber Werne ist nun bei der „WM“ erst bei der Fortsetzung in der kommenden Woche mit den Seniorenklassen ab Herren und Damen 40 wieder vertreten. Drei Werner Spieler und ein Bergkamener haben gemeldet.

Bei den Herren 40 will Ralph Flemming vom Werner TC antreten, in der nächst höheren Altersklasse tritt Marcus von Bohlen (TC Blau-Weiß) an. Der Top-Spieler des Werner Verbandsliga-Teams bei den Herren 40 wird in diesem Feld vermutlich an Nummer vier gesetzt werden.

Bei den Herren 70 findet sich neben dem Oberadener Hans-Hermann Leue (startet für den TV Mittwald-Espelkamp) auch Franz Stüer von BW Werne im Teilnehmerfeld wieder. Dabei hatte Stüer lange mit sich gerungen, ob er melden soll.

Denn der Routinier ist nach einer sechsmonatigen Pause, erzwungen durch eine Verletzung nach einem Autounfall, gerade erst wieder fit und seit zwei Wochen im Training. „Wenn ich spiele, dann nur, um Spielpraxis zubekommen“, sagt Stüer. Eine Halbfinalteilnahme wie in den vergangenen drei Jahren sei für ihn illusorisch.

Dabei sind in diesem Jahr die Teilnehmerfelder der Senioren sehr gut gefüllt. „Wir haben fast überall mehr Meldungen als Startplätze“, sagt Corinna Scholten von der Geschäftsstelle des Westfälischen Tennis-Verbandes.

Die Auslosung findet morgen Abend statt und wird am Samstag unter www.wtv.de veröffentlicht. -  gu/fraz

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