6:2, 6:0 – Thivessen findet seine Vorhand wieder

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Andreas Thivessen bei seinem Viertelfinalmatch am Abend.

WERNE -  Lokalmatador Andreas Thivessen hat am Abend bei den 36. westfälischen Hallentennis-Meisterschaften in Werne das Halbfinale bei den Herren 30 erreicht.

Der Werner siegte in der „SportAlm“ mit 6:2 und 6:0 gegen LK3-Spieler Iwo Romberg vom VfL Kamen.

Der an Nummer zwei gesetzte Thivessen trifft nun auf Henrik Müller-Frerich (Westfalia Dortmund). Das Spiel gegen den Dritten der Setzliste beginnt am Samstag um 14 Uhr. Auch in der oberen Hälfte des Tableaus haben sich die beiden Favoriten durchgesetzt: Hier trifft die Nummer eins, Marc Senkbeil (Wanne-Eickel), auf den Vierten, Björn Berg (GWPaderborn).

Im Vergleich zum Auftaktmatch am Donnerstag, in dem Thivessen gegen Alexander Hiller (TuS 59 Hamm) vor dem Aus gestanden hatte und erst im Tie-Break des dritten Satzes erfolgreich war, steigerte sich der Werner gewaltig. „Das war schon besser, aber trotzdem noch etwas holprig“, meinte Thivessen, der eine ganz andere Körpersprache zeigte und vor allem seine Vorhand wiedergefunden hatte. Mit dieser hatte er zumeist die richtige Länge in seinen Schlägen und trieb Romberg immer wieder über den Platz. „Mecker du nochmal über deine Vorhand...“, verzweifelte der Kamener Mitte des zweiten Satzes.

Thivessen: „Das war noch nicht das Maximum, aber man muss sich in einem Turnier auch steigern. Für Morgen wünsche ich mir das Ganze noch ein bisschen solider, dann ist das schon in Ordnung.“

Am Nachmittag gab es unter den Augen von WTV-Präsident Robert Hampe den ersten Favoritensturz: Für Florian Lemke (BW Soest), an Nummer vier gesetzt, kam bei den Männern überraschend das Aus im Viertelfinale. Er unterlag dem 17-jährigen Lukas Mönter vom TC Kaunitz mit 6:7 und 3:6. „Ich hab’ totalen Frust. Ich habe meine Chancen gehabt, auch wenn ich nicht gut ins Match gekommen bin“, sagte Lemke, „aber ich war vom Kopf her nicht klar.“

Lukas Mönter ist ihm kein Unbekannter, denn vor einem Jahr trainierten sie noch gemeinsam in Paderborn. „Lukas hat clever gespielt“, lobt Lemke den Sieger. Dessen Return saß: „Von Florian habe ich viel gelernt.“

Außer Lemke sind in Werne fast alle top-gesetzten Frauen und Männer noch im Rennen. Einzig die an Nummer fünf gesetzte Julia Wachaczyk (Union Münster) ist zu ihrem Achtelfinalmatch nicht angetreten. Die restlichen Viertelfinalspiele der Frauen werden ebenso heute ab 10 Uhr ausgespielt wie die Halbfinals. Die drei Endspiele werden am Sonntag ab 11 Uhr ausgetragen. - gu

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