Wasielewski trotz großem Kampf draußen – Thivessen im „WM“-Halbfinale

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Andreas Thivessen

Werne - Eine ganz starke Leistung lieferte Roxana Wasielewski von den Verbandsliga-Frauen des Tennisclubs Blau-Weiß Werne bei der 37. westfälischen Hallenmeisterschaft am Donnerstagabend in ihrem Spiel der 1. Runde des Hauptfeldes ab – auch wenn sie nach fast zweieinhalbstündiger Spielzeit mit 4:6, 6:2 und 2:6 ausschied.

Hingegen schaffte der Werner Andreas Thivessen im Herren 30-Feld am Donnerstagabend in seinem Duell gegen Iwo Rhomberg (VfL Kamen) den Sprung ins Halbfinale durch einen deutlichen 6:2 und 6:3-Erfolg.

Der aus Werne stammende Thivessen erreichte damit das Halbfinale. Der für den Dortmunder Klub GW Frohlinde startetende Thivessen spielt in der Vorschlussrunde am Samstagvormittag ab 11 Uhr. Sein Gegner wird am Freitagabend ermittelt.

Titelverteidiger Thivessen siegte bereits am späten Mittwochabend in seiner Achtelfinalpartie deutlich mit 6:0, 6:1 gegen Stefan Deimel (TC Brilon), nachdem er in der ersten Runde ein Freilos hatte.

Roxana Wasielewski traf als klare Außenseiterin auf Daniela Löchter (TC Deuten, Nummer 240 der DTB-Rangliste), der sie aber in einem Geduldspiel alles abverlangte. Bereits der erste Satz, den die Sportstudentin aus Werne mit 4:6 verlor, war hart umkämpft und von langen Ballwechseln geprägt.

Im zweiten Satz erwischte Wasielewski einen tollen Start und ging nach zwei gewonnenen Aufschlagspielen und einem Break mit 3:0 in Führung. Bei ihrem Aufschlagspiel zum 4:1 wehrte sie über mehrere Minuten eine Vielzahl an Breakbällen ab und hatte damit die Grundlage für den Gewinn des zweiten Satzes gelegt. Den holte sich die nun mutiger nach vorne gehende Wasielwski mit einem deutlichen 6:2.

Im dritten Satz spielte aber Löchter, die nur ganz selten ans Netz vorkam, auf Fehler lauerte und mit ihren Vorhand-Slicebällen Wasielewski beschäftigte, ihre Favoritenrolle am Ende aus. Die Blau-Weiß-Spielerin schaffte zwar nach verlorenem Aufschlagspiel das Break zum 2:2, verlor aber anschließend zwei weitere Aufschlagspiele und musste anerkennen, dass ihre Gegnerin konstanter war. Ein dickes Lob gab es dennoch für Wasielewski von ihrem Trainer „Stoffel“ Reichert.

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