Westfälische Meisterschaft zum 14. Mal in Werne

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Präsentierten die anstehende Westfalenmeisterschaft auf der Sport-Alm: von links Verbandspräsident Robert Hampe, Taiynyia und Yana Mordega, Verbandstrainer Jens Wörmann und BW-Vorsitzender Jörg Bredschneider.

WERNE - „Tennis trifft Werne“ ist Tradition: Wenn vom 14.bis zum 26. Januar die nunmehr 35. Westfälischen Hallenmeisterschaften ist der TC Blau-Weiß Werner zum elften Mal in Folge der Gastgeber.

Insgesamt ist Werne damit zum 14. Mal Austragungsstätte, denn auch vor dem einmaligen Ortswechsel 2002 nach Hamm wurde das Turnier drei Jahre lang hier ausgetragen.

Wie bereits im Vorjahr werden die Hauptfelder der Damen und Herren sowie der Damen 30 und Herren 30 in der Woche vom 14. bis zum 18. Januar ausgespielt; die Seniorinnen und Senioren der Altersklassen 40 bis erstmals 80 Jahre starten anschließend in der Woche darauf vom 21. bis zum 26. Januar.

Für das Damen-Hauptfeld können sich aus Werne noch Theresa Steinkuhl, Katrin Gößl sowie Alina Malicha und Nele Lohmann (alle TC Blau-Weiß) qualifizieren.

Im Herrenfeld ist kein Lokalmatador vertreten. Vorjahressieger Daniel Masur (Tennispark Versmold) ist als Nummer zwei bereits gesetzt. Die Vorjahressiegerin bei den Damen, Dinah Pfitzenmaier (Blau-Weiss Halle) wird dagegen nicht am Turnier teilnehmen, da sie zurzeit beim ersten Grand Slam-Turnier des Jahres in Melbourne weilt.

Für den Endspieltag am 18. Januar hat sich das Organisationsteam etwas besonderes einfallen lassen. Jörg Bretschneider: „Wir wollen dieses Ereignis als Anlass dafür nutzen, ein Kommunikationsforum zu etablieren. Dafür haben wir bereits Einladungen an alle Werner Sportvereine auch abseits des Tennis verschickt und würden uns freuen, wenn das Ganze auf viel positive Resonanz trifft. Unser Bürgermeister Lothar Christ hat bereits zugesagt.“

„Wir würden gerne einen gemeinsamen Austausch generieren und auch mit anderen ehrenamtlichen Vereinsverantwortlichen darüber sprechen, wo und wie man sich verbessern kann. Das geschieht leider viel zu selten“, meinte der Pressesprecher des westfälischen Verbandes, Frank Hofen.

Durch Dinah Pfitzenmaiers Fehlen bei den Damen rücken zwei andere, aber dennoch ähnliche Gesichter in den Favoritenkreis: Die Zwillinge Tayisiya und Yana Morderger vom TC Kamen-Methler. Während Yana an Platz fünf gesetzt ist, startet ihre Schwester voraussichtlich top-gesetzt. Mit gerade einmal 16 Jahren gelten beide bereits als Aushängeschilder des WTV und spiegeln damit das funktionierende Konzept wider, das vor allem durch Verbandpräsident Robert Hampe und WTV-Cheftrainer Jens Wöhrmann aufgebaut wurde.

Der Aufbau vieler Leistungszentren und ein Jugendgästehaus bilden den Grundstock dafür, dass der WTV mittlerweile zu einem der führenden Verbände in Deutschland zählt. Deutlich wird dies auch dadurch, dass neben der Nummer 92 der Weltrangliste, Pfitzenmaier, auch der Westfale Jan-Lennard Struff (Nummer 106) bei den Australian Open startet.

Besonders wichtig sei es, sagt Wöhrmann, sich zur Qualitätssicherung stets an die Anforderungen der Kinder anzupassen. Das Gesamtpaket aus Training, kurzen Anfahrtswegen und Turnieranreisen müsse stimmen.

Für die nötige Professionalität sorgen neuerdings auch ein Konditionstrainer, ein Physiotherapeut und ein Sportpsychologe.

„Es ist ein Prozess, bei dem wir uns stets verbessern wollen, um zukünftig noch konzentrierter und intensiver unser Konzept umzusetzen. Genau dafür haben wir bereits in jedem Verein einen Kooperationstrainer etabliert, der in Verbindung mit uns das Konzept in die jeweiligen Vereine tragen soll“, unterstreicht Hampe. - cg

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