Sportplakette für die BW-Tennismädchen: Förderung fruchtet

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Die U12-Tennismädchen von BW Werne erhielten die Sportplakette aus den Händen von Bürgermeister Lothar Christ.

WERNE  - „Wir sind sehr glücklich“, sagte Iris Schindelbauer, Sportwartin des Tennisclubs Blau-Weiß Werne, am Samstagabend am Rande des Sportlerballs.

Zwar wurden die U12-Mädchen nicht zur Mannschaft des Jahres bei der Publikumswahl bestimmt, aber die Mitglieder des Westfalenmeisterteams erhielten die Sportplakette der Stadt Werne – und damit eine große Anerkennung für ihre Leistung aus dem Sommer des vergangenen Jahres.

Das Team in der Besetzung Jule Brauer, Louisa Völz, Amelie Korte, Helin Keskin und Carla Schmid hat erstmalig so einen Titel im Jugendbereich für Blau-Weiß Werne geholt. „Das war eine Premiere – auch für Werne“, berichtet Schindelbauer stolz: „Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für unsere Arbeit.“

„Unter den Top-Trainern Christoph ‘Stoffel’ Reichert und Thomas Dröge sind die Talente technisch sehr gut ausgebildet worden“, begründet Schindelbauer den Erfolg.

Dieser Weg soll konsequent fortgesetzt werden, führt die Jugendleiterin weiter aus: „Wir arbeiten daran, dass immer wieder mal solche Erfolge gelingen.“

Aktuell ist das U12-Team von Blau-Weiß in die nächste Altersstufe U15 gewechselt – und das, obwohl nur mit Jule Brauer eine Spielerin aus Altersgründen als 13-Jährige wechseln musste. So ist Louisa Völz erst zehn Jahre alt – gewinnt aber auch regelmäßig ihre Spiele gegen ältere Konkurrentinnen.

In der U15-Bezirksliga in der Winterrunde haben sie bislang alles gewonnen. Dass die Spielerinnen so gut sind, daran hätten auch die Eltern einen großen Anteil.

„Die müssen mit den Kindern zu den Turnieren fahren. Das können die Trainer gar nicht leisten. Und dadurch verbessern sich die Spielerinnen weiter“, lobt Schindelbauer das unterstützende Engagement.

Die Sportplakette sei nicht nur Ansporn für weitere Erfolge – auch die U15-Jungen des Vereins spielen stark auf. „Die Urkunde mit der Sportplakette ist für die Mädels später doch eine tolle Erinnerung“, glaubt Schindelbauer. - fraz

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