BW-Frauen wollen Verbandsliga halten

Kathrin Gößl. Foto: Gudra

WERNE -  Am Sonntag beginnt verspätet für die Verbandsliga-Frauen des TC Blau-Weiß Werne die Saison. Als Aufsteiger im Nachrückverfahren gibt es nur ein Saisonziel:

Das ist der Klassenerhalt. Am Sonntag haben sie den Mitaufsteiger Grün-Gold Gronau ab 10 Uhr an der Pagensstraße zu Gast.

So recht weiß niemand bei den Gastgeberinnen um Trainer Christoph „Stoffel“ Reichert, was auf sie in den nächsten Wochen zukommen wird.

„Das wird ein schweres Spiel“, erwartet Katrin Gößl. Gronau startete mit einem 9:0 gegen Hansa Dortmund, aber der erste Spieltag habe nur bedingt Aussagekraft, so Wernes Mannschaftsführerin. Die 20-Jährige weiß aber, dass der Auftakt große Bedeutung hat. „Wenn wir am Ende den Klassenerhalt schaffen wollen, ist das schon eines der Spiele, das wir gewinnen sollten“, sagt Gößl, die viele starke Teams und Spielerinnen erwartet.

Würde das Team einen der beiden Abstiegsplätze in der Siebener-Liga belegen, sagt Gößl: „Tragisch ist es nicht, wenn wir es nicht schaffen. Wenn doch, wäre es super.“

Denn in höheren Klassen wird jede Partie zur Herausforderung.

Personell hat sich auch einiges getan. So wird zwar Hjördis Nüsken an Position eins geführt, wird aber kaum zum Einsatz kommen. Am Sonntag ist sie dabei, danach kollidieren die Partien mit den Spielen ihres anderen ambitionierten Hobbys. „Dann wird sie eher nicht spielen“, weiß Gößl.

Auch Roxana Wasielewski wird eher sporadisch zum Einsatz kommen, da sie in den vergangenen zwei Jahren wegen ihres Studiums in Bochum kaum mit der Mannschaft trainiert und gespielt hat. Sie wird hauptsächlich erst einmal Wettkampfpraxis in der Reserve sammeln.

Allerdings gibt es auch zwei Neuzugänge: Die 23-jährige Carolin Stöber kommt vom sauerländischen Verbandsliga-Absteiger TC Eversberg. Zuvor spielte sie beim TuS Hiltrup und der Kontakt nach Werne kam über Trainer „Stoffel“ Reichert zustande.

„Für uns ist das super. Sie hat Verbandsliga-Erfahrung, ist eine gute Läuferin, die variabel spielt“, sagt Gößl über den Neuzugang, der wahlweise an Position eins oder zwei spielt.

Alina Malicha (17) kommt aus Selm und sucht in Werne eine neue Herausforderung. Ob sie Verbandsliga-Niveau hat, wird sich genau wie bei den anderen Spielerinnen zeigen. Und das ist eine spannende Frage, die in den kommenden Wochen beantwortet wird.

Wie das Team am Sonntag aufgestellt wird, hängt auch von den Trainingseindrücken ab und „welche Doppel auch erfolgsversprechend sind“, sagt Kathrin Gößl, bei der die Vorfreude auf den verspäteten Saisonstart deutlich spürbar ist.

BW Werne: Hjördis Nüsken, Carolin Stöber, Theresa Steinkuhl, Pia Bultmann, Katrin Gößl, Kristina Gößl, Alina Malicha, Nele Lohmann, Roxana Wasielewski - fraz

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