TC Blau-Weiß: Frauen steigen in die Verbandsliga auf

Alina Malicha wird für die Werner Frauen als Neuzugang in der Verbandsliga aufschlagen

WERNE -  Die Nachricht von freute die Frauen des Tennisclubs Blau-Weiß Werne: Sie dürfen nach Mitteilung des Verbandes im Nachrückverfahren in der Sommersaison 2014 in der Verbandsliga spielen.

Sie dürfen nicht nur, sie wollen auch: „Wir haben das gemeinsam so beschlossen“, sagt Mannschaftsführerin Katrin Gößl. In der vergangenen Saison belegten die Werner Frauen Platz drei in der Münsterlandliga.

Die Mannschaften von Grün-Gold Gronau und Feldmark Dorsten lagen am Ende vor dem Werner Team – kein ungewöhnliches Ergebnis aus Sicht der Blau-Weißen. „Wir hatten in den letzten zwei, drei Jahren immer Pech: Sind zwei aufgestiegen, waren wir Dritte, ist einer aufgestiegen, natürlich Zweite“, sagt Katrin Gößl. Darum freuen sich die Werner nun umso mehr über den unverhofften Sprung in die Verbandsliga. Dass sie darin durchaus mithalten können, hat das Duell mit Meister Grün-Gold in der Münsterlandliga bewiesen: „Wir haben nach den Einzeln schon vierzwei geführt, aber dann alle drei Doppel verloren – zwei davon auch noch knapp im Match-Tiebreak“, erinnert sich Katrin Gößl.

Malicha und Stöber verstärken das Team

Für die Spielzeit in der Verbandsliga erhalten die Blau-Weißen personelle Verstärkung: Aus Selm ist die 17-jährige Alina Malicha neu dabei. Sie spielte für den TC Blau-Weiß bereits bei der westfälischen Hallenmeisterschaft in der Qualifikation mit. Neu dabei ist auch Carolin Stöber, 23 Jahre alt, aus Münster. „Für uns sind sie keine Neuen mehr. Sie trainieren schon länger bei uns mit“, sagt Katrin Gößl.

Carolin Stöber kam vom TC Eversberg über den Werner Trainer Christoph Reichert an die Pagensstraße, trainierte dort seit längerer Zeit mit, um die aufwändigen Fahrten zu ihrem Club nach Meschede zu sparen. Reichert, der im Augenlick als Coach von Jan Lennard Struff in Bergamo und Marseille unterwegs ist, bekam über Struffs Mutter den Tipp. Sie spielten zuletzt zusammen in Eversberg in der Verbandsligamannschaft, in der die Neu-Wernerin an Position zwei eingesetzt wurde (Einzel 3:3, Doppel 4:1). Platz sieben bedeutete am Ende der Saison den Abstieg.

Stand heute wird Carolin Stöber auch in Werne an der zweiten Position in die Meisterschaft gehen. Nummer eins bleibt Hjördis Nüsken, deren Engagement in Werne aber wohl stark eingeschränkt sein wird. Die 16-Jährige spielt aktuell für den FSV Gütersloh Fußball in der B-Juniorinnen-Bundesliga. Die Jugend-Nationalspielerin (4 U15, 2 U16), belegt dort mit ihrem Klub Platz vier. Katrin Gößl: „Da hat die Bundesliga natürlich Vorrang.“

Auch Wasielewski steigt wieder ein

Auf den Positionen drei bis sechs im Sommerkader werden wohl Theresa Steinkuhl, Pia Bultmann sowie Katrin und Kristina Gößl spielen, auf Position sieben folgt Alina Malicha. Nele Lohmann ist auf Acht notiert. Roxana Wasielewski, die wegen ihres Studiums in Bochum für zwei Jahre ausgesetzt hatte, trainiert ebenfalls wieder mit und wird an Position nuen geführt. Katrin Gößl: „Sie kämpft sich gerade wieder heran.“ - gu

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