Zwei Tage Motorsport auf dem Stoppelfeld in Arup:

Tagessiege und gute Plätze für Fahrer des MSC Herbern

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Fahrer wie der Herberner Marco Meßmaker sorgten für spannenden Sport. 

Herbern – Es war ein Samstag eher zum Vergessen für die Fahrer des gastgebenden Motorsportclubs Herbern bei ihren internationalen Autocross-Heimrennen. Dafür lief es am zweiten Tag umso besser.

Bis auf Marco Meßmaker mit seinem Buggy sowie Marcel Schoppmann sah kein einziger Seniorenfahrer des MSC am Samstag die Zielflagge. Vor allem René Bouma haderte am Samstag mit seinem sportlichen Schicksal.

 Nachdem er das Langstreckenrennen über 45 Minuten lange Zeit angeführt hatte und auch mit Abstand das schnellste Auto im großen Feld mit 37 Fahrzeugen besaß, verlor der Fahrer des Digga-Racing-Teams vom MSC Herbern nach der letzten Safetycar-Phase die Spitzenposition und fiel weit zurück. 

„Das ist total ärgerlich,weil wir in der Meisterschaft ganz weit vorne waren“, sagt Bouma sichtlich geknickt. Denn nachdem es in Elte schon nicht nach Plan gelaufen ist, verloren er und sein Partner Christian Reher ausgerechnet im Heimrennen weitere wichtige Punkte in der Gesamtwertung – und den Kontakt zu den beiden Führenden Teams, Noldes aus Ahlen und SWS aus Münster. Die „Diggas“ sind von Rang drei auf fünf zurückgefallen. 

Am Ende hatte auch das Auto einiges abbekommen. Die Dämpfer hinten rechts waren ausgeschlagen und ein Plattfuß sowie andere Kleinigkeiten taten das Übrige, um Bouma sagen zu lassen: „Das Rennen war sieben oder acht Minuten zu lang.“ Am Sonntag lief es für die Herberner Teams viel besser. 

Marcel Schoppmann holte sich den Tagessieg bei den Serientourenwagen der Klasse 3 über 1 800 Kubikzentimeter. Es war nach drei Läufen eine packende Zehntel-Sekunden-Entscheidung über die Plätze eins bis drei.

 Im ersten Lauf hatte Schoppmann seinemVereinskollegen Thorsten Kocken den Sieg auf den letzten eineinhalb Metern noch entrissen, siegte mit drei Zehntel Sekunden Vorsprung. Diese drei Zehntel sollten auch in der Endabrechung der drei Läufe entscheidend sein, denn: Nachdem die ersten Drei jeweils einen Sieg eingefahren hatten und punktgleich waren, entschied laut Reglement die schnellste Rennrunde – und da lag Schoppmann mit seinem Audi A6 eben um diesen einen Wimpernschlag vorne.

 Bei den Supertourenwagen der Klasse 7 landete Marc Mürmann auf Platz zwei, nachdem er die drei Wertungsläufe auf den Plätzen eins, zwei und drei beendet hatte. Jurre Steinmeijer bei den Superbuggys in der Klasse 9 sowie Jörg Bäumer vom Team Wesp in der Klasse 10 belegten jeweils vierte Plätze. Marco Meßmaker wude Sechster in der Klasse 10. Justin Saballa vom MSC Herbern, amtierender Deutscher Meister in der Jugendklasse mit Serientourenwagen bis 1400 Kubik, belegte nach vier Läufen den zweiten Platz, obwohl er sich im vorletzten überschlagen hatte und ohne Punkte geblieben war. 

Und in der Klasse 12 (Jugendfahrer ab 16 Jahre/Serientourenwagen) holte sich Colin Pähler mit ersten Plätzen in zwei der drei Läufe auch den Tagessieg. 

Beim Tagesendlauf der Serientourenwagen sah am Sonntagabend Jan Tolksdorf (Osnabrück) als erster Fahrer die Zielflagge, Lokalmatador Schoppmann musste mit Kupplungsproblemen aufgeben. Bei den Supertourenwagen siegte Rolf Busche (Vellern), der Herberner Marco Westhues wurde Vierter. Und von den Fahrern der Spezialcrosser war Sascha Schulte vom MSC Rütenbrock der Schnellste.

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