Symalla-Cup: SV Stockum holt den Gruppensieg

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Thierry Opsölder (Stockum, links) und Stefan Leenders im Kampf um den Ball.

WERNE - Gastgeber SV Stockum hat das Duell um den ersten Platz in der Vorrunden-Gruppe A mit 3:1 (2:1) gegen die Reserve des Werner SC gewonnen und eröffnet am kommenden Dienstag (18 Uhr) den Halbfinal-Abend.

Gegner wird der Zweite der Gruppe B sein, der am Samstag zwischen SV Herbern II und Pelkum (16 Uhr) sowie Hammer SpVg III und Eintracht Werne (17.45) ermittelt wird.

Für die Stockumer Tore sorgten drei Neuzugänge: Dominik Kozlik, Sandro Ünal und Necati Bacak.

Zunächst aber ging der Werner SC in Führung. Keine drei Minuten waren gespielt, da schloss Krunoslav Mrkonic den ersten Angriff des Sport Clubs mit einem Kopfball zum 1:0 ab.

Es entwickelte sich danach ein intensives und recht hart geführtes Spiel, das allerdings immer fair geführt wurde. Die Stockumer erholten sich schnell vom Rückstand und sorgten vor allem über ihre starke rechte Seite immer wieder für Gefahr. Glück hatte der Sport Club, als Schiedsrichter Kilian (Kamen) ein Foul von Stefan Leenders an Mario Dömland im Strafraum zwar ahndete, den Tatort aber nach außerhalb verlegte.

Der Ausgleichstreffer entwickelte sich aber nicht über rechts, sondern über die linke Angriffsseite der Stockum. Und einen Elfmeter gab’s dieses Mal auch. Marvin Stövers Trikotzupfer bei Candy Opsölder ahndete Kilian sofort, Dominik Kozlik gewann das Duell gegen den Ex-Teamkollegen Luca Wiegel vom Punkt aus souverän.

Fünf Minuten später wurden die Stockumer mit dem sehenswerten 2:1 belohnt. Sandro Ünal traf aus 22 Metern mit dem Außenrist über Wiegel hinweg ins Netz. Wenig später prallte Wiegel bei einer Rettungstag mit Mario Dömland zusammen; Stockums Stürmer musste kurz darauf ausgewechselt werden.

Sein Stellvertreter, Necati Bacak, sorgte schließlich in der 60. Minute nach einem Konter für die Entscheidung.

„Ich denke, dass der Sieg für uns erdient ist. Wir haben am Ende viel gewechselt, was unserem Spiel aber nicht geschadet hat“, meinte SVS-Trainer Ralf Gondolf. Für WSC-Trainer Kurt Gumprich war der SVS nicht um die beiden Tore besser. „Für uns ist gut, dass wir die beiden weiteren Spiele hier noch haben. Das war unser Ziel. Mal sehen, dass wir den einen oder andere Spieler aus der Ersten kriegen und die Verletzten zurückkommen.“

SV Stockum: Packheiser – Barthel, Th. Opsölder (65. Eliyazici), Kozlik, Dömland (37. Bacak), Karaman, Bußkamp (65. Zimmer), Ünal, C. Opsölder, Uzun (80. Tayar), Radstaak (46. Köroglu)

Werner SC II: Wiegel – Stöver, Wintjes, Liesegang-Plümper, St. Leenders, Gumprich (46. Kerk), Egert, Mrkonic (46. Klimecki), Günes (80. T. Leenders), Telgmann (87. Woste), Fuhrmann

Tore: 0:1 (3.) Mrkonic, 1:1 (23.) Foulelfmeter Kozlik, 2:1 (28.) Ünal, 3:1 (60.) Bacak

Vorrunde, Gruppe A: SV Südkirchen – SuS 08 Rünthe 2:4 (0:3). André Henning war mit dem letzten Auftritt seines Teams beim 2015er-Turnier zufrieden. „Wir hätten nur eher den Sack zumachen müssen“, meinte der Rünther Trainer, der selbst in der Startelf stand und drei Spieler aus der Reserve aufbieten musste, um die auf neun Stammkräfte angewachsene Liste der Ausfälle annähernd auszugleichen.

Gegen spielerisch schwache Südkirchener reichte den Nullachtern eine solide Leistung zum Sieg. Marcel Müller brachte sein Team nach 23 Minuten mit einem Foulelfmeter in Führung. Er war auch der Gefoulte. Dominik Lühr mit einem Doppelpack (28./44.) sorgte schon vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse. Zwar verkürzte Justin Schulze-Weiling nach 63 Minuten und einem unglücklichen Handspiel von Merlin Michalski vom Elfmeterpunkt aus, doch auch auf der Gegenseite verwandelte Müller einen Handelfmeter. Der erneute Anschluss durch Dornhege war nur noch eine Randnotiz wert.

SuS Rünthe: Taubitz – M. Michalski (65. Bubel), Abali, K. Michalski, Pälmke, Obertaxer, Henning (53. Akti), Padurek (46. Franke), Müller, Schenk, Lühr (62. Urbaczka)

Tore: 1:0 (23.) Foulelfmeter Müller, 2:0 (28.) Lühr, 3:0 (44.) Lühr, 3:1 (63.) Handelfmeter Schulze Weiling, 4:1 (81.) Handelfmeter Müller, 4:2 (83.) Dornhege

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