Eintracht und WSC II siegen

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Der SuS Rünthe verlor gestern beim Symalla-Cup mit 1:3 gegen den Nachrücker Werner SC II.

STOCKUM -  Eintracht Werne steht nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel so gut wie im Halbfinale des Symalla-Cups des SV Stockum. Die Evenkämper setzten sich mit 4:1 (0:0) gegen den SV Herbern II durch. Ein heftiges Gewitter über Stockum sorgte für eine 20-minütige Verzögerung. Im Dauerregen ging es dann weiter.

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit setzte der Regen ein. Davor „flüchteten“ sich Spieler und Betreuer dann in die Kabinen. Es blitzte und donnerte über dem Sportplatz, so dass der Schiedsrichter die Pause um 20 Minuten verlängerte. Obwohl das Gewitter weitergezogen zu sein schien, zuckte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff wieder ein Blitz am Himmel auf. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen. „Ist ja noch mal gut gegangen“, meinte Herberns Trainer Timmy Schütte nach dem Abpfiff.

Zu Beginn der Partie hatte der Himmel noch aufgeklart. Die Eintracht erwischte den besseren Start, als Marvin Dömland aus spitzem Winkel Herberns Torwart Finn Brinkmann fast auf dem falschen Fuß erwischt hätte, doch nur das Außennetz traf. Werne versuchte früh, die Herberner Angriffsversuche zu stören. Mit Erfolg. Oft kamen die Jungs von Muris Mujkanovic in Ballbesitz, wussten aber dann nichts damit anzufangen. Die SVH-Reserve agierte dagegen zielstrebiger. Krüger kam im Strafraum an den Ball, schoss aber über den Kasten. Nach gut einer halben Stunde war Eintracht-Keeper Manuel Linke bereits geschlagen, doch den Schuss von Sebastian Schütte wurde von einem Verteidiger noch von der Torlinie geschlagen. In einem Spiel mit vielen Zweikämpfen gingen beide Teams mit einem verdienten Remis in die Pause.

Die Eintracht kam schließlich besser mit der verlängerten Pause zurecht. Nach Querpass von Dömland vollendete Martinovic zum 1:1 (50.). Herbern hatte die passende Antwort parat, denn Niklas Lohmann erzielte wenig später den Ausgleich. Wegen Handspiels außerhalb des Strafraums sah SVH-Keeper Brinkmann „rot“. Bozaci schoss Eintracht erneut in Führung, Martinovic und Seifert machten alles klar.

Eintracht: Linke - Ünal, Dömland (75. Weimer), Da. Obrenovic, Do. Obrenovic, Pawlik (80. Seifert), Bozaci (66. Cetin), Lupp, Öztürk (46. Kaya), Scharein, Martinovic

SVH II: F. Brinkmann, Lübke, Hölscher (46. Schwertmann), Nathaus, Pinnekämper, Overs, Pottmeier, Ophaus (61. Adamek), Havers, S. Schütte (46. Lohmann), Krüger (46. Lutter) – Tore: 1:0 (50.) Martinovic, 1:1 (55.) Lohmann, 2:1 (65.) Bozaci, 3:1 (85.) Martinovic, 4:1 (90.) Seifert – Bes. Vork.: Rote Karte für F. Brinkmann (Herbern/60.)

Gruppe B: Werner SC II - SuS 08 Rünthe 3:1 (1:0). Mit einem klaren Erfolg ist die WSC-Reserve, die ab dem 2. Spieltag für den 1. FC Pelkum eingesprungen ist (WA berichtete), in den Rewe-Symalla-Cup gestartet. „Ich denke, der Sieg ist verdient. Wir hätten den Sack schon viel früher zumachen müssen“, war Trainer Rainer Littau nicht ganz zufrieden mit der Chancenausbeute seiner Schützlinge. Der SuS, angetreten ohne zehn Spieler, ist dagegen vorzeitig ausgeschieden. Sogar Trainer Michael Wierling zog die Fußballschuhe an. „Das sagt eigentlich schon alles über unsere personelle Lage. Aber wenn wir hier zusagen, dann ziehen wir das auch durch“, so der Rünther Coach, der hofft, am Freitag gegen Herbern wieder eine stärkere Elf aufbieten zu können. „Das sind Drlja und Närdemann wieder dabei“, so Wierling .

In der ersten Halbzeit begann der A-Kreisligist von der anderen Lippeseite engagiert und besser. Das Tor erzielte aber der WSC: Nach einem Fehler von Franke war Klimecki zur Stelle - 1:0 (23.). Kurz darauf haderte der SuS mit dem Schiedsrichter, der ein klares Handspiel im Sechszehner zur Überraschung aller außerhalb des Strafraums gesehen hatte. „Das war ein klarer Elfer“, meinte auch Wernes Rainer Littau.

Im zweiten Durchgang bekam die „Nullachter“ nach guter einer Stunde dann doch einen Strafstoß zugesprochen. Der zur Pause eingewechselte Altherren-Spieler Marco Gunia verwandelte zum Ausgleich. Den Schwung konnte Rünthe nicht nutzen, denn nur zehn Minuten später war erneut Klimecki zur Stelle und brachte den WSC abermals in Führung. Kerk machte in der 80. Minute alles klar.

WSC: See - Kuhn, Schulze-Twenhöven, Krampe, Kerk, Demand, Eichhorst (55. Mürmann), Egert, Telgmann (60. Brüssow), Klimecki (76. Stoll), Gumprich (30. Eisenbach)

SuS: Sieslack - Wagner, Franke, M. Michalski, Best, Obertaxer, Seack, Schnura (46. N. Wierling), Unrath, Rupp (77. M. Wierling), Gunia (70. Bubbel) – Tore: 1:0 (23.) Klimecki, 1:1 (65., Foulelfmeter) Gunia, 2:1 (75.) Klimecki, 3:1 (80.) Kerk

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