Symalla-Cup: Deutliche Siege zum Auftakt in Gruppe B

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Eintracht-Neuzugang Mario Martinovic (l.) steuerte gleich zwei Treffer beim 6:0 gegen Merlin Michalski (r.) und den SuS Rünthe bei.

STOCKUM – Der Auftakt des diesjährigen Symalla-Cup bot für die Zuschauer Tore am Fließband. Denn nicht nur die Reserve des SV Herbern sparte bei ihrem Auftritt gegen FC Pelkum beim 10:0 nicht mit Treffern. Auch Eintracht Werne tat es ihnen beim 6:0 gegen erschreckend schwache Gegner vom SuS Rünthe gleich.

Gruppe B: SV Herbern II – 1. FC Pelkum 10:0 (5:0). Im Eröffnungsspiel des diesjährigen Rewe-Symalla-Cups siegte die mit vier Spielern aus dem Landesliga-Kader verstärkte Herberner Reserve zweistellig.

Der Kreisligist aus Pelkum reiste stark ersatzgeschwächt an und begann das Spiel mit nur zehn Spielern, darunter neun Spieler aus der letztjährigen dritten Mannschaft, die in der Kreisliga D spielt.

Für Herbern war das Spiel eine lockere Trainingseinheit. Dabei ließen die Spieler von Timy Schütte noch zahlreiche gute Torchancen aus. Es dauerte eine Viertelstunde, bis Herbern II in Führung ging. Stefan Roters aus der „Ersten“ traf aus kurzer Distanz zur Führung. Nach einem strammen Schuss von Lukas Mangels ließ der Pelkumer Schlussmann den Ball nach vorne abprallen. Diese Chance ließ sich Neuzugang Danny Lübke nicht entgehen und staubte zum 2:0 ab (27.).

Pelkum kam bis zur Pause nicht einmal in die Nähe des Herberner Strafraums, sodass Torwart Sebastian Adamek einen ruhigen Tag erlebte. Bis zum Halbzeitpfiff erhöhte der SVH noch auf 5:0. Neben Marian Tüns (43.) und Fabian Nathaus (44.) traf Torjäger Lukas Mangels sehenswert nach Flanke von Yannick Havers mit der Hacke (45.). In der zweiten Halbzeit machte Herbern da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten.

Direkt nach Wiederanpfiff traf mit Steffen Klüsener eine weitere Leihgabe zum 6:0 (46.). Einen schönen Treffer bekamen die Zuschauer noch zu sehen: Steffen Klüsener versenkte den Ball aus gut 20 Metern volley zum 8:0 (68.). Zuvor traf Lukas Mangels, Stürmer der „Ersten“, mit einem platzierten Schuss zum 7:0. Die weiteren Treffer besorgten Marian Tüns und Lukas Mangels, der mit dem 10:0-Endstand zum dritten Mal traf.

„Wir dürfen das Ergebnis nicht zu hoch hängen, das war für uns eine gute Trainingseinheit“, sagte SVH II-Trainer Timmy Schütte.

Eintracht Werne – SuS Rünthe 6:0 (3:0). Im zweiten Spiel beim Symalla-Cup gab es nach dem Herberner Kantersieg das nächste deutliche Ergebnis. In ihrem ersten Testspiel gewann Eintracht Werne beim 6:0 (3:0) ohne größere Probleme gegen den SuS Rünthe, der ohne sieben Stammspieler auskommen musste.

Das Spiel wurde mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen, da der Schiedsrichter nicht kam. Kurzfristig wurde ein neuer Unparteiischer gefunden. Cafer Yilmaz (Eintracht Werne) sprang kurzfristig ein und brachte die Partie souverän über die Bühne.

Des Weiteren feierten die Martinovic-Brüder Marco und Mario ihre Premiere, beide spielten erstmals zusammen in einem Team. Die Evenkämper, die mehrere Wochen auf Matthias Schynol verzichten müssen, der sich im Training einen Bänderriss zugezogen hat, erwischten einen Start nach Maß. Bereits in der zweiten Minute ging die Mannschaft von Muris Mujkanovic in Führung. Dario Obrenovic wurde auf der linken Seite nicht angegriffen und spielte den Ball stramm in den Strafraum. Dort klärte SuS-Kapitän Karl Michalski den Ball nicht schnell genug, sodass Marvin Dömland den Ball über die Linie drückte (2.).

Neuzugang Sebastian Fiebig legte das 2:0 nach, er zog er aus 20 Metern ab und traf ins linke Eck (15.). Danach zogen sich die Evenkämper wieder zurück in die eigene Hälfte und überließen dem SuS den Ball, die aber nur wenig damit anfangen konnten. Noch vor der Pause traf Werne zur Entscheidung. Mario Martinovic schob nach Pass von Dario Obrenovic.

Nach dem Wechsel spielte die Eintracht konzentriert weiter und zeigte sich weiter torhungrig. Mario Martinovic per Kopf und Salik Cetin erhöhten auf 5:0. Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte Marco Martinovic, als er SuS-Torwart Manuel Noetzel keine Chance ließ und gekonnt ins rechte Eck schoß. - sep

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