SVH-Trainer Möllers: Ausfälle vor dem Derby waren nicht eins zu eins zu ersetzen 

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Dominick Lünemann musste mit einer Gehirnerschütterung vom Platz.

Herbern – Joe Breloh mit einem Unterarmbruch, Sebastian Schütte mit einer starken Erkältung die ganze Woche flach gelegen, Johannes Richter im Abschlusstraining mit einer schweren Bänderverletzung – SVH-Trainer Holger Möllers musste vor dem umkämpften Derby gegen den Werner SC (1:1) am Sonntag auf drei wichtige Spieler verzichten.

„Auf Grund der vorherigen Leistungen hätten sie alle in der Startelf gestanden. Das soll keine Entschuldigung sein. Aber sie sind auch nicht eins zu eins zu ersetzen“, sagte SVH-Trainer Holger Möllers. 

Breloh fällt ohnehin mehrere Wochen aus. Da Schütte geschwächt war, „wollte ich kein Risiko eingehen mit der Gefahr, dass er dann noch zwei Wochen länger ausfällt“, sagte Möllers. Richters Verletzung war dabei kurios. „Ich schlage eine Flanke – und knicke einfach um. 

Danach wurde der Knöchel sofort dick“, berichtete der Defensivabräumer, der zuletzt in überragender Verfassung war. „Das ist natürlich schade, weil jetzt auch die Spiele gegen Kinderhaus und Mesum warten“, sagte Richter mit Blick auf die richtungsweisenden Partien beim Tabellenführer in Münster und eine Woche später daheim gegen den Dritten.

 Bei Richter stand eine Diagnose noch aus, es wird aber zumindest eine starke Bänderdehnung sein. Dominick Lünemann, der im Laufe der ersten Hälfte nach Schwindelanfällen ausgetauscht werden musste, hat nach dem Kopfballduell mit WSC-Angreifer Daniel Durkalic eine Gehirnerschütterung erlitten.

 Er durfte aber das Krankehaus verlassen, da gewährleistet war, dass er auch daheim unter Beobachtung stand. „Ob er gegen Kinderhaus spielen kann, weiß ich derzeit noch nicht“, sagt Möllers.

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