SVH-Schiri Markus Holtmann: Als Single mit Spaß in der Westfalenliga

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Markus Holtmann

Herbern – Seit diesem Sommer ist Markus Holtmann, der als Schiedsrichter für den SV Herbern pfeift, in die Westfalenliga aufgestiegen. Der 27-Jährige ist seit zwei Jahren als Unparteiischer bei den Blau-Gelben.

 Dass er seit Mitte des Jahres auf diesem Niveau pfeifen darf, freut den Ascheberger sehr. „Seit gut einem halben Jahr habe ich bereits 25 Einsätze gehabt. In der sechsthöchsten Liga zu pfeifen, das ist schon ein Tacken professioneller und macht riesen Spaß“, sagt Holtmann. Seitdem er 2002 seine erste Prüfung als Schiri-Einsteiger bestand, ging der Weg für Markus Holtmann nur nach oben. 

Er kämpfte sich durch die einzelnen Ligen nach vorne und schaffte 2012 den Sprung in die Landesliga. Der neue Job ist für den 27-jährigen eine neue Herausforderung. „Man kommt in Ligen, wo ich selbst sonst nie hingekommen bin. In den unteren Ligen war ich immer alleine unterwegs, jetzt sind wir zu dritt. Auch das ist von Vorteil. Man lernt sich untereinander besser kennen.“ 

Nicht beziehungsfreundlich

Die Wege, die Markus Holtmann für die einzelnen Spiele zurücklegen muss, sind schon beachtlich. „100 Kilometer pro Weg sind eigentlich normal. Als Schiedsrichter-Assistent bin ich auch mal 150 Kilometer gefahren.“ Beziehungsfreundlich ist dieses Hobby wahrlich nicht. „Zurzeit bin ich Single, es gab in der Vergangenheit auch schon mal Diskussionsbedarf mit meiner damaligen Freundin, denn es geht viel Zeit hierfür drauf. Der Sonntag ist kaputt, ich fahre meistens mittags los und komme am frühen Abend wieder nach Hause“, sagt Holtmann. 

In der vergangenen Saison wurde der Betriebswirt als Schiedsrichter achtmal beobachtet. Alle Prüfungen bestand Holtmann mit Bravour und so war die Nominierung für die Westfalenliga-Saison eine logische Folge. Von den 20 Schiedsrichtern im Perspektivkader für die Westfalenliga schafften den Sprung sieben, darunter auch der Ascheberger. 

Eigentlich ist er fast am Ziel angekommen, wie er sagt: „Vielleicht geht es noch eine Klasse höher, aber dann wird wohl Schluss sein. Denn für einen Schiedsrichter bin ich ja auch nicht mehr der Jüngste

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