Start am 2. März

Das Stickerheft des SV Herbern ist fertig

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Unzählige Stunden hat Isabel Schütte in das Stickerheft investiert. Auch ihr Mann Thomas war in das Projekt eingebunden.

Herbern – 440 Sticker, 9 000 Bilddateien. Das hört sich nach Arbeit an. Nach sehr viel Arbeit. Und die im Zeichen von Blau-Gelb. Diese Farben des SV Herberndominieren seit Monaten im Hause Schütte.

 Wie viele Stunden Isabel Schütte für die Erstellung des Stickerheftes des SV Herbern aus Anlass des 100-jährigen Bestehens investiert hat, das vermag sie nicht wirklich zu sagen.

 „Unzählige auf jeden Fall“, sagt sie. Schüttes Werk sorgt auf jeden Fall für eines: Sammelfieber. Der Startschuss fällt in Kürze. Denn ab dem 2. März wird das Heft, dass in einer Auflage von 200 Stück erscheint, verteilt.

 „Die Paninis gibt es dann bei Schreibwaren Angelkort und bei Verena Wesselmann/Blumen Hönekop“, so Isabel Schütte. Und für all das war ihre Kamera im Dauereinsatz. Unzählige Portraits hat die Herbernerin geschossen, Mannschaften gestellt und abgelichtet, und ja, auch ihren Mann Thomas hat sie eingespannt, damit kreative Bildideen mit Hilfe einer Drohne verwirklicht werden konnten.

So sieht die Seite für die 1. Mannschaft aus.

 Doch damit alleine war es nicht getan. Denn zu den mehr als 20 Fototerminen gesellten sich noch unzählige Rechnerstunden. Denn die Bilder wollten ja nicht nur bearbeitet, sondern das Layout des Sammelheftes schließlich auch erstellt werden. Um all das zu stemmen, war vor allem eines gefragt: Organisation, Struktur „und Hilfe von Seiten des SVH“, sagt Isabel Schütte. 

Ohne die wäre es nämlich nicht gegangen. Dominik Reher, Georg Eickholt, Rainer Grünkes, und Jürgen Steffen waren diesbezüglich mindestens genauso eingebunden wie die Fotografin. „Nichtsdestotrotz haben wir an manchen Stellen Blut und Wasser geschwitzt“, verrät Isabel Schütte. 

Da packt auch der Chef mit an: Jürgen Steffen dirigiert die SVH-Frauen zur passenden Fotolocation.

Einmal waren alle Bildnummern auf einer Liste verschwunden und Panik brach aus. Denn die Sortierung war ein elementarer Bestandteil der Arbeit. „Gott sei Dank war die Liste mit den Bildnummern doppelt abgespeichert“, plaudert Schütte aus dem Nähkästchen. 

Auch das Fotografieren an sich wird wohl allen Akteuren in Erinnerung bleiben. Denn auch was die Location betrifft war manches Mal Kreativität gefragt, um alles umzusetzen. „Da ist dann wetterbedingt auch die Frittenbude von Maria Aschoff zum Fotostudio geworden“, erzählt Isabel Schütte. 

Geballte Arbeitskraft also, die somit in dem 56 Seiten starken Heft, das übrigens in Österreich gedruckt wurde, steckt. Dieses gibt es zum Preis von acht Euro, zehn Sticker kosten zwei Euro. „Die Erlöse, sofern es die überhaupt gibt, kommen dann dem Verein zugute. „Aber eigentlich ist dieses Projekt geldtechnisch eher eine Nullnummer“, sagt Schütte. Aber, so fügt sie an, das sei auch nicht Ziel des Projektes gewesen. 

Denn dieses ist ein anderes: „Die blau-gelbe Leidenschaft in alle Haushalte zu tragen.“ Mit unvergesslichen Bildern und einem Album, das zunächst das Sammelfieber ausbrechen lässt und dann für unvergessliche Erinnerungen sorgt. Isabel Schütte schließt nun dieses Kapitel. Sie ist froh, dass sie dieses Projekt bewältigt bekommen hat. Ein Projekt, das sie und ihr Mann natürlich gerne in die Tat umgesetzt haben, „weil wir mit dem SVH verbunden sind.“ Aber auch eines, was aufgrund der vielen Arbeit bei Isabel Schütte noch lange nachklingen wird.

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