940 Starter: Viel Lob für den RSC für seine Country-Tourenfahrt

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Viel Spaß hatten die Teilnehmer auf der Strecke durch den Cappenberger Wald.

Werne - „Daumen hoch“ von 940 Bikerinnen und Bikern: Der Radsportclub 79 Werne hat am Sonntag viel Lob für seine 13. Country-Tourenfahrt bekommen – die zwölfte davon war’s im Rahmen der Westfalen Winter Bike Trophy.

Über 32 oder 57 Kilometer geht es für die Radsportlerinnen und Radsportler dabei rund um Werne. 

Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Start um zehn Uhr deutet sich für die CTF des Radsportlubs eine große Teilnehmerzahl an. Rund um Start und Ziel im Lindert herrscht der Ausnahmezustand. Um das ganz große Gedränge zu vermeiden, werden die Ungeduldigsten bereits um 9.45 Uhr auf die Strecke gelassen. 

Zu dieser Zeit stehen noch hunderte Bikerinnen und Biker in mehreren Reihen vor und in der Mensa des Anne-Frank-Gymnasiums in mehreren Schlangen, um sich registrieren zu lassen. Als sich die letzten Nachzügler eingeschrieben haben, stehen 940 Namen zu Protokoll.

 „Erstaunlich viele junge Leute und auch viele, die die Strecke zum ersten Mal gefahren sind“, weiß Monika Biermann, Touristikwartin des RSC 79. Nicht zuletzt sind es auch 20 Nachwuchsbiker, die mit ihren Guides auf eine „Kid’s Tour“ gegangen sind. 

Mountainbike fahren liegt im Trend. Für den Radsportclub ist es das zweitbeste Ergebnis seit Einführung der Country-Tourenfahrten im Jahr 2007, nachdem vor zwei Jahren die 1000er-Marke erst- und letztmals geknackt worden ist. „Ein großartiges Ergebnis“, sagt Monika Biermann und liefert ein wenig Statistik mit: „2007, bei der ersten Winter Bike Trophy, waren es 1 600 Teilnehmer auf fünf Stationen, heute haben wir nach zwei Etappen dieses Ergebnis schon erreicht.“ 

Am Ende der inzwischen neun Veranstaltungen – die letzte findet am 1. März rund um Iserlohn statt – werden es deutlich über 6 000 Starter sein. Um sich das Lob seiner Gäste zu erarbeiten, hat der Radsportclub 65 Helferinnen und Helfer für alle möglichen Tätigkeiten aus den eigenen Reihen rekrutiert – klar, dass aus dem eigenen Verein keine Teilnehmer auf der Strecke zu sehen sind. 

Die Westfalen Winter Bike Trophy 2020 beim RSC Werne

„Sonst würden wir das gar nicht schaffen“, sagt Monika Biermann, die sich darüber freut, „dass wir einen großen Pool an Mitarbeitern haben. Einen solchen hat nicht jeder Verein.“ Der RV Witten zum Beispiel müsse mit 25 Helfern auskommen.

 Für die Bikerinnen und Biker ist vor allem die Streckenführung wichtig – und die kommt dank der Geländealternativen – steiler, wurzeliger, matschiger als die Hauptstrecken – besonders gut an. Und am Ende haben auch die Kontrollfahrer des Bundes Deutscher Radfahrer, die die Veranstaltung besonders mit Blick auf Organisation und Sicherheit begutachen, keinerlei Beanstandungen. „Wir haben ein Sehr Gut bekommen“, weiß Monika Biermann.

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