Die Nominierten der Sportlerwahl in Werne

Cramer gegen Cramer - oder: Die Qual der Wahl in Werne

Sportlerwahl in Werne 2013
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Alina Musiol (Basketball): Die Jurastudentin aus Werne hat bei den Bundesliga-Basketballerinnen der Panthers Osnabrück nicht die allermeisten Einsatzzeiten. „Doch das“, sagt sie, „war von vornherein so abzusehen.“ Schließlich hat sie als Forward mit Jasmine Byrd und Alison Schwegmeyer zwei starke US-Amerikanerinnen vor sich. Doch die wenigen Erstliga-Minuten ergeben in der Summe die Bronzemedaille in der Deutschen Meisterschaft. Alina Musiol gewinnt am 11. Mai mit den Panthers das „kleine Finale“ der DM mit 72:71 gegen den UBC Freiburg.
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Carlon Dihr (Leichtathletik): Ihren sportlichen Höhepunkt hat Carolin Dihr bereits früh im Jahr. Im Februar belegt die Werner Leichtathletin, die für den LAV Bayer Uerdingen-Dormagen startet, bei der Deutschen U20-Meisterschaft im Stabhochspringen den fünften Platz. Sie verbessert in Halle/Saale ihre bisher beste Höhe um zehn Zentimeter auf 3,80 Meter. Ihr Saisonziel, erstmals vier Meter zu springen, wird sie nicht schaffen. Dafür schafft sie den Abschluss ihrer Ausbildung zur Chemie-Laborantin. Ihre Ausbildung steht eindeutig im Vordergrund, dennoch gelingt ihr auch bei der Freiluft-DM noch der Sprung unter die zehn Besten.
Sportlerwahl in Werne 2013
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Claudia Nachtwey (Triathlon): Sie ist die „Eiserne Lady“ des Werner Sports: Am 7. Juli finisht Claudia Nachtwey vom TV 03 in Frankurt/Main zum zweiten Mal bei einem Ironman-Triathlon. Elf Stunden, fünf Minuten und 48 Sekunden benötigt sie für 3,8 Kilometer Schwimmen (1:11,36 Stunden), 180 Kilometer Radfahren (5:46,18 bei Bruthitze und 1000 Höhenmetern) und 42,195 Kilometer Laufen (3:59,25). Damit ist sie gut 30 Minuten schneller als bei der Premiere 2009 in Roth. (11:35) und belegt Platz sieben in der Altersklasse M45. Ziel für 2015: Die Qualifikation für Hawaii.
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Eva Rotert (Voltigieren): Im Rahmen der Westfalenwoche Ende Juli in Handorf belegt die für den RV Herbern startende Voltigiererin aus Werne den zweiten Platz bei der Westfalenmeisterschaft der Frauen hinter Christina Kuhirt aus Herne. Bei der DM im September in Verden hat Eva Rotert Pech. In der ersten Kür scheut ihr sonst so zuverlässiger Partner Goldfeuer an der Longe von Theo Hölscher in der ersten Kür. Vom 19. Platz aus startet Eva Rotert aber eine Aufholjagd und belegt nach einer tollen zweiten Kür den zwölften Platz.
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Kathrin Wacker (Reiten): 2013 wird für die Juniorin des RV St. Georg Werne zu einem herausragenden Jahr. Sie gewinnt den Westfalenvierkampf, wird Zweite mit dem westfälischen Team beim Bundeswettbewerb in Wolfsburg. Mit ihrem Super-Pony Moglie wird sie Zweite beim Deutschen Dressurderby in Klein Flottbek, Dritte bei der Westfälischen Ponymeisterschaft und Achte bei der „Deutschen“. Im Springsattel überzeugt sie ebenso mit dem Gewinn des westfälischen Springchampionats. Hinzu kommen Top-Platzierungen auch bei internationalen Turnieren.
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Malin Cramer (Basketball): Mit 21 Jahren wird die aus der Jugend des TV Werne stammende Basketballerin mit den Cologne 99ers in der 1. Regionalliga Meister. Sie hat einen großen Anteil an dem Titelgewinn. In ihrer zweiten Saison in der 1. Regionalliga zählt sie als Flügelspielerin zum Stammpersonal. Auch in der 2. Bundesliga steht sie jetzt für die Rheinstars Köln rund 20 Minuten pro Begegnung auf dem Feld.
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Cajus Cramer (Basketball): Cajus Cramer, Kapitän der Basketballer des TV Werne, fällt mit einem Kreuzbandriss noch rund zehn Monate aus. Der Flügelspieler blickt trotz der Verletzung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Als 18-Jähriger ist er der einzige Werner Junge, der in der vergangenen Spielzeit regelmäßig zur Starting-Five der ersten Mannschaft gehört. Und die holt souverän die Meisterschaft in der 2. Regionalliga.
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Marvin Pourie (Fußball): Er ist einer der Top-3-Scorer in der dänischen Superliga und erfüllt sich damit einen Traum: Marvin Pourie wechselt im Juli von Silkeborg IF zum Meister FC Kopenhagen und darf im Spätherbst als erster Werner in der Champions League spielen. Doch in den Monaten dazwischen gerät der Traum zum Albtraum. Mit dem Trainerwechsel von Ariel Jacobs auf Stale Solbakken rückt der 22-jährige Stürmer ins zweite Glied, sitzt für Wochen auf der Tribüne. Doch Pourie hält durch, arbeitet wie ein Besessener - und wird belohnt. Er schießt seinen Klub ins Pokalhalbfinale, zu wichtigen Punkten in der Liga und darf gegen Juventus Turin und Real Madrid ran. Reifeprüfung bestanden.
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Nick Nobbe (Rollstuhltennis): Der 19-jährige Abiturient des Gymnasiums St. Christophorus spielt Rohlstuhltennis bei Blau-Weiß Werne - und das mit großem Erfolg. Der Oberadener erreicht in diesem Jahr bei den German Open in Berlin das Halbfinale im Einzel und gewinnt mit seinem Freund Max Laudan den Titel im Doppel. Der größte Erfolg gelingt ihm im September in Düsseldorf: Nobbe wird Deutscher Meister und ist nur eine Woche später bei den offenen sardischen Meisterschaften in Alghero am Ball. Dort gewinnt er unter anderem gegen den 18. der Weltrangliste. Sein großes Ziel: Die Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro.

Sportler und Team des Jahres 2013: Cramer gegen Cramer - oder: Die Qual der Wahl in Werne

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