Handballmänner müsen zu den "Ballermännern" der Bezirksliga

Für die Werner Frauen gibt es ein Wiedersehen mit dem Meistercoach

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In der Vorsaison bejubelte "Jogi" Nickolay mit den Werner Frauen noch die Meisterschaft, am Sonntag ist er mit seinem neuen Verein Hammer SC deren Gegner.

Werne – Schwere Auswärtsaufgaben warten am Sonntag auf die ersten Mannschaften des TV Werne Handball. Die Landesliga-Frauen treten beim Hammer SC und damit bei ihrem 2018er-Meistertrainer Hansjoachim Nickolay an, die Bezirksliga-Männer treffen beim Soester TV II auf die „Ballermänner“ der Liga. Der Aufstiegskandidat erzielt im Durchschnitt 34,3 Tore pro Spiel.

Bezirksliga Hellweg (Männer): Soester TV II - TV Werne. Die Soester untermauern Woche für Woche ihre Ambitionen auf den Landesliga-Aufstieg. Auch die Werner, immerhin Tabellenvierte, waren im Hinspiel trotz der recht knappen 32:35-Niederlage klar unterlegen, obwohl beim Spielstand von 27:27 für kurze Zeit eine Wende möglich schien.

 Die Voraussetzungen für das Gastspiel der Werner am Sonntag (18 Uhr) sind denkbar schlecht. Schneider, Berg, Nadrowski, Most und Hüttemann werden auf jeden Fall fehlen, hinter den vergrippten Drees, Jäger und Strunck stehen Fragezeichen. Nur gut, dass die Reserve spielfrei ist. „Wir sind sowieso klare Außenseiter. 

Dann lieber in so einem Spiel so viele Ausfälle als in einem Spiel, das wir gewinnen könnten“, sagt Trainer Axel Taudien. 

Landesliga 3, Frauen: Hammer SC - TV Werne. Im vierten von sechs Auswärtsspielen in Folge hoffen die TV-Frauen auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Ihnen mag entgegen kommen, dass die Gastgeberinnen seit Wochen personell geschwächt sind und bis an die Schmerzgrenze gehen müssen. 

So werden im Vergleich zum Hinspiel (36:24 für den HSC) fünf Spielerinnen fehlen. „Trotzdem ist die Mannschaft nicht schlecht aufgestellt und spielt guten Handball“, warnt TV-Trainer Fabian Schwenk vor dem Team, das immer noch auf Platz vier und damit im Kreis der Aufstiegskandidaten liegt. „Sie sind sehr ballsicher und machen wenig Fehler nach vorne“, nennt Schwenk die Stärken des Gegners. 

Dass die TV-Frauen nach den ersten vier Spielen in 2019 auf den zehnten Platz abgerutscht sind und sich damit in Abstiegsgefahr befinden, hat für den Trainer einen einfachen Grund: „Gegen Soest haben sie wirklich gut gespielt, sind aber wieder ohne Punkte geblieben. Und auch gegen Bergkamen war das eines der besten Spiele in dieser Saison, aber auch da haben sie sich nicht belohnt.“

 Beide Male gab es eine 21:22-Niederlage, wobei die TV-Frauen beste Chancen liegen ließen. Das soll sich am Sonntag (18 Uhr), möglichst nicht wiederholen. Fehlen wird wohl nur Steffi Goletz aus beruflichen Gründen. Zwar sind einige Spielerinnen verschnupft, dürften aber wohl zum Einsatz kommen. Auch aus der A-Jugend werden drei, vier Spielerinnen dabei sein, obwohl das Team am Mittag noch das Verbandsliga-Heimspiel gegen Oberlübbe bestreitet (13 Uhr, Linderthalle).

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