Spitzenreiter WSC will weiße Weste auch in Gemen behalten

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Derby-Doppelpacker Jannik Prinz (vorne) fehlt dem WSC in Gemen.

Werne – Der Werner SC, Tabellenführer der Fußball-Landesliga (4) steht vor einer schweren Auswärtsaufgabe. Gerne würde Trainer Lars Müller an der Jugendburg in Gemen den sechsten Sieg im sechsten Spiel feiern, weiß aber auch: „Es wird für unsere Gegner natürlich immer reizvoller, uns die erste Niederlage zu verpassen.“

Schon in der vergangenen Spielzeit beendete die Westfalia einen Lauf des WSC. Mit der 1:2-Heimniederlage im Dezember 2018 endete eine Serie von saisonübergreifend zehn Heimspielen ohne Niederlage. Gemens Erfolg trug dabei einen Namen: Tim Bröcking. Der Torjäger erzielte beide Treffer und war auch schon im August im Hinspiel in Gemen 3-facher Torschütze beim 3:2 gegen den Sport Club.

 „Das Spiel hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, erinnert sich Lars Müller. Dessen Team hatte nach einem 0:2-Rückstand zur Pause und einer Systemänderung auf 3-4-3 ausgeglichen. Jusssef Saado verbuchte einen Lattentreffer und Joel Simon verschoss einen Elfmeter. „Und dann kommt Bröcking und haut uns aus 25 Metern den Sonntagsschuss zum 3:2 rein“, erinnert sich der Werner Trainer, dessen Team in der ersten Saison nach dem Aufstieg noch beide Spiele gewonnen hatte.

„Es wird auch am Sonntag ein enges Match, wir hatten insgesamt in den bisher vier Spielen immer ein Niveau“, sagt Müller. Der ehemalige Profi hofft nun, dass sein Team auf dem bisherigen Niveau möglichst lange gleichbleibend konstant weiterspielen wird. „Eines ist klar: Die fünf Siege bisher haben wir uns verdient. Aber es wird immer schwerer, die Qualität so hoch zu halten und die Leistungen auf dem Niveau abzurufen. Irgendwann werden wir das erste Spiel verlieren“, sagt der WSC-Trainer, der natürlich darauf hofft, diesen Zeitpunkt mit seinem Team noch möglichst lange hinauszögern zu können.

 Eine direkte Auswirkung auf die Tabelle hätte eine Niederlage in Gemen, das am vergangenen Wochenende spielfrei war, übrigens nicht. Der WSC liegt nach fünf Spieltagen bereits fünf Punkte vor der zweitplatzierten Westfalia aus Kinderhaus an der Spitze. Personell werden sich kleinere Änderungen ergeben, zumal Jannik Prinz, Doppeltorschütze vom 3:1-Derbysieg gegen Herbern, nach der Gelb-Roten Karte gesperrt ist. Zudem fehlen René Nemitz, Chris Thannheiser und Yannick Lachowicz ebenso verletzt wie Furkan Cirak und Marvin Schuster. „Aber“, sagt Lars Müller, „wir haben einen großen Kader und werden eine gute Truppe auf den Platz kriegen.“ 

Mögliche Startelf: Hoppe – Link, Martinovic, Holtmann – Stöver, Katirci, Foroghi, Runde – Niewalda, Saado, Durkalic

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