Spitzenreiter Werner SC spielt bei der "Macht am Bahndamm"

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Angreifer Robin Przybilla ist zurzeit weit von einem Comeback entfernt.

Werne – Die Bilanz ist durchaus beeindruckend: Vier Siege in vier Spielen bei 14:1 Toren – der Werner SC ist nach einem Drittel der Saison die beste Auswärtsmannschaft in der Landesliga (4). Am Sonntag gerät diese Serie in Gefahr.

Dann muss der Spitzenreiter beim starken Aufsteiger Rot-Weiß Deuten antreten. Und das ist neben dem Sport Club die aktuell heimstärkste Mannschaft der Liga. Die „Macht am Bahndamm“ nennen sich die Rot-Weißen aus dem Dorstener Vorort, was ja auch der Werner SC für sich reklamieren könnte. 

Die Hausherren sind an der Weseler Straße in dieser Saison noch ohne Niederlage. „Ich erwarte eine Mannschaft, die intensiv und robust spielt. Das wird ein Stück Arbeit“, sagt WSC-Trainer Lars Müller, dessen Team auswärts in dieser Spielzeit lediglich beim Sieg in Roxel einen Gegentreffer hinnehmen musste. „Natürlich fahren wir dahin, um etwas zu holen“, sagt der frühere Profi, „aber uns wird nichts geschenkt. Wir stellen uns darauf ein, dass sie sehr intensiv gegen unseren Aufbau arbeiten werden.“

 Und daraus schnelle Umschalt-Aktionen kreieren, wie schon der SV Herbern am zweiten Spieltag in seinem Heimspiel (1:1) feststellen musste. „Und das zuhause sicher noch intensiver als auswärts“, sagt Müller. Mit Jonas Goeke (3) und vor allem Moritz Nötzel (4) spielen bei den Gastgebern die besten Torschützen im Mittelfeld, Angreifer Kujtim Arjfai hat ebenfalls dreimal getroffen. 

„Aber ich denke, dass wir die spielerische Qualität haben, das von hinten heraus lösen zu können“, sagt Lars Müller. Größtes Hindernis dabei könnte der Naturrasen sein. Für das Spiel jedenfalls sind die Werner bestens gerüstet. „Wir haben diese Woche gut trainiert und wir trainieren seit langer Zeit gut und auf hohem Niveau. Daran gibt es wenig auszusetzen“, sagt der WSC-Trainer, der am Donnerstag im Lindert mit 20 Spielern arbeitete. 

„Unter der Woche ist das ordentlich“, sagt er, denn einige Berufspendler hat er in seinem Team. So Jannik Prinz, der immer aus Hamburg anreist, für Sonntag aber fraglich ist. Die Mittelfeldrenner Jawad Foroghi und Henry Poggenpohl sind zwar angeschlagen, dürften aber am Sonntag zur Verfügung stehen. Offen ist noch, ob Angreifer Marvin Schuster nach auskuriertem Bänderriss in den Kader zurückkehrt. 

„Er ist gut im Training“, sagt Lars Müller. Verzichten muss er weiterhin auf die verletzten Yannick Lachowicz sowie René Nemitz. Und beim Angreifer Robin Przybilla ist wegen seiner Schambein-Beschwerden eine Rückkehr nicht absehbar. Müller: „Er macht Reha und lässt sich auch mal während des Trainings blicken, aber er ist weit davon entfernt, wieder einsteigen zu können.“

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