WSC spielt 1:1 gegen Senden - und kassiert wieder einen Strafstoß in der Nachspielzeit

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Sendens Abed glich spät aus - hier scheitert er noch an WSC-Keeper Manuel Linke. 

Werne – Der Werner SC hat auch in seinem zweiten Landesliga-Punktspiel des Jahres zwei Punkte verspielt und ist – ebenso wie zum Auftakt beim TuS Altenberge – gegen den VfL Senden nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus gekommen.

 Wie schon in Altenberge kassierte der Sport Club in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer – dies wiederum durch einen Elfmeter und erneut nach einem Foul von Dennis Seifert.

 Dabei sind anfangs die Hoffnungen groß, erstmals nach dem 1:0 am 20. Oktober gegen die SG Borken wieder einen Dreier zu holen. Denn nach nicht einmal 120 Sekunden gehen die Gastgeber in Führung. Colin Lachowicz bringt auf der rechten Seite Saado mit einem schnell ausgeführten Einwurf ins Spiel und dessen Querpass verwandelt Mondrian Runde aus gut sechs Metern zur Führung. 

Sieben Minuten später schlenzt Foroghi einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld vor das Tor, wo Durkalic die Kugel mit der Fußspitze um Zentimeter über das Tor schießt. Und als nach 20 Minuten die Lachowicz-Brüder einen tollen Angriff über rechts kreieren und Colin nur um Zentimeter das Tor verfehlt, sieht es richtig gut aus für die Gastgeber. 

Danach geht aber bis zum Seitenwechsel nicht mehr viel und die Sendener werden zu zwei Chancen eingeladen: Zuerst fällt ein verunglückter Abschlag von Linke genau vor die Füße von Tim Castelle, doch der Werner Keeper bügelt seinen Patzer wieder aus und pariert den Schuss des Sendeners. 

Die zweite Chance resultiert aus einem unnötigen Freistoß von Poggenpohl, in dessen Folge Torjäger Abed den Ball für Castelle auflegt, dessen Schuss einen Meter über das Tor geht. Nach dem Seitenwechsel haben die Werner zunächst Glück, als Manuel Linke und der Rücken von Colin Lachowicz dem Ausgleich der Sendener im Wege sind (47.), doch danach erarbeitet sich der Sport Club zunächst Vorteile. Poggenpohl versucht es zunächst mit einem Flugkopfball (53.), dann schießt Durkalic den Ball bei einem Freistoß aus 17 Metern mit voller Wucht in die Mauer.

 Trainer Lars Müller bringt mit Prinz und Vertgewall frische Offensivkräfte – und beide bringen sich auch gleich gut ein. Zunächst rettet Gästekeeper Brückner gegen Vertgewall, der von halbrechts einläuft, mit einer Fußabwehr. Dann legt sich Prinz den Ball auf der linken Seite auf rechts vor, schießt Brückner aber aus kurzer Distanz vor die rechte Kniescheibe. Weil die Werner das dringend benötigte zweite Tor nicht erzielen, kämpfen sich die Sendener ins Spiel zurück.

 Rabah Abed holt nach 82 Minuten einen Freistoß gut 17 Meter vor dem Werner Tor heraus und schießt von halblinks selbst, doch Manuel Linke holt den Ball mit einer tollen Flugeinlage noch rechts oben aus dem Winkel. 

Die Werner spielen in der Folge wenig souverän. Und als Seifert in der Nachspielzeit im Strafraum fahrlässig zu einer Grätsche gegen Castelle ansetzt, pfeift der Unparteiische einen umstrittenen Elfmeter. Rabah Abed lässt Linke dabei keine Chance und die Sendener feiern, während die Werner frustriert sind über eine gefühlte Niederlage. 

Werner SC: Linke – Seifert, Martinovic, Holtmann – Poggenpohl (71. Prinz), Foroghi, Y. Lachowicz (84. Katirci), C. Lachowicz – Runde, Saado (74. Vertgewall), Durkalic

Tore: 1:0 (2.) Runde, 1:1 (90.+2) Foulelfmeter Abed

Es sagten

Lars Müller (Werner SC): Wir haben aus den durchaus vorhandenen Möglichkeiten, mal wieder ein Spiel zu gewinnen, zu wenig gemacht. Ich dachte, das frühe Einsnull würde uns helfen. Wir haben unsere Chancen gehabt, aber waren nicht so souverän. Und in der Schlussphase haben wir so unruhig verteidigt, dass wir viele Standards verursacht haben. 

Thomas Morzonek (VfL Senden): Wir sind unglücklich ins Spiel gekommen, haben nach gut 20 Minuten immer besser hineingefunden. Zweite Halbzeit müssen wir sofort den Ausgleich machen, haben danach aber einen Durchhänger. Toll, dass sich die Mannschaft dann voll reingekämpft hat. Zum Schluss brauchst du etwas Glück, dass der Schiri den Elfer gibt.

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