Später Elfmeter kostet dem Werner SC zwei Punkte

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Marcel Niewalda (vorne) traf für den Werner SC.

Werne - Der Landesligist Werner SC besitzt in einem insgesamt schwachen Spiel beim TuS Altenberge die große Chance, mit einem Erfolg in die zweite Serie zu starten. Beim 1:1, kassiert aber in der Nachspielzeit den Ausgleich durch einen umstrittenen Foulelfmeter und rutscht in der Tabelle hinter dem SV Herbern auf Rang fünf zurück.

Landesliga 4: TuS Altenberge – Werner SC 1:1 (0:1). Beim 1:1 kassiert er aber in der Nachspielzeit den Ausgleich durch einen umstrittenen Foulelfmeter und rutscht in der Tabelle hinter dem SV Herbern auf Rang fünf zurück.

 „Ich hätte mir gewünscht, dass wir das irgendwie nach Hause bringen – vor allem, wenn du aus dem Spiel eigentlich nichts zulässt und in der Nachspielzeit führst“, sagt Lars Müller.

 Dabei ist die Entstehung des Strafstoßes „fragwürdig und überflüssig“, wie der Werner Trainer meint. Denn sein Keeper Manuel Linke hat einen zu lang gespielten Ball der Altenberger eigentlich schon sicher, als Seifert Kontakt mit seinem Gegenspieler hat. 

Nach kurzer Diskussion mit seinem Mann an der Linie zeigt Schiri Sieber auf den Elfmeterpunkt und Jan-David Volmering verwandelt gegen Linke, der im Torhüter-Dreikampf den Vorzug vor Hoppe und Pollak erhalten hatte. „Ich habe drei gute Torleute. Da entscheiden dann Kleinigkeiten über einen Einsatz“, sagt der Trainer. Nach einer zähen Anfangsphase spielt der WSC nach 23 Minuten „den besten Ball des Spiels“ (Müller).

Durkalic vergibt einen Elfmeter

 Jawad Foroghi steckt die Kugel in den Strafraum zu Marcel Niewalda durch, der diese an Torhüter Wenning-Künne vorbei zum 0:1 ins Netz schiebt. Den Wernern bietet sich danach die große Chance zum zweiten Tor, nachdem Chris Thannheiser im Strafraum etwa sechs, sieben Meter vor der Grundlinie gefoult wird, doch vom Punkt aus schießt Daniel Durkalic links unten vorbei, wobei der Ball noch den Außenpfosten kitzelt.

 „Ist der Elfer drin, gewinnen wir das Spiel“, ist sich Trainer Müller sicher. Nur einmal kommen die Werner in der ersten Halbzeit richtig in Bedrängnis, doch Manuel Linke pariert prächtig bei einem Schuss gegen seine Laufrichtung (40.). 

Ansonsten zeigten die Altenberger drei, vier ordentliche Ballvorträge über rechts, aber auch das wird dann durch eine kleine Umstellung im Werner Defensivspiel unterbunden. Bei schwierigen Verhältnissen durch den böigen Wind wird das Spiel nach dem Seitenwechsel nicht besser.

 Die Werner lassen mehrere hoffnungsvolle Konterchancen bereits im Ansatz liegen und auch die Altenberger gefährden den Sport Club aus dem Spiel heraus überhaupt nicht – eben bis zur Nachspielzeit.

Werner SC: Linke – Holtmann, Martinovic, Seifert – Poggenpohl (76. Nemitz), Foroghi, Y. Lachowicz (73. Bastürk), C. Lachowicz – Niewalda (65. Prinz), Thannheiser (57. Runde), Durkalic

Tore: 0:1 (23.) Niewalda, 1:1 (90.+1) Foulelfmeter Volmering 

Bes. Vork.: Durkalic verschießt Foulelfmeter (38.)

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