Sonne und Sport locken tausende Besucher nach Lenklar

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Im Springen und in der Dressur weit vorne platziert: Sophie Donat, die auf der Anlage in Lenklar ein Heimspiel hat.

Werne -  „Super Wetter, super Kulisse, super Sport“ – Senior Ludger Gripshöver war gestern zum Abschluss des ersten Turnierwochenendes bei den 36. Lenklarer Reitertagen schier aus dem Häuschen und begrüßte auch nach dem Abschluss der letzten Prüfung noch viele Gäste.

„Die Resonanz war überragend. Ich würde sagen, das war das beste erste Wochenende, das wir bisher bei unseren Turnieren hatten“, zog auch Lutz Gripshöver am Abend Bilanz.

Mehrere tausend Besucher kamen am Samstag und am Sonntag auf die Anlage des früheren Nationenpreisreiters an der B54 und nutzten die ersten beiden richtigen Frühlingstage für einen entspannten Besuch – und bekamen dabei, auch wenn es „nur“ Prüfungen bis auf M*-Niveau gab, richtig guten Sport geboten.

In der ersten Prüfung der mittelschweren Klasse überzeugten gestern viele Top-Nachwuchsreiter. Die Siegerliste des Stilspringens der Klasse M* führte Marie Ligges an – und das mit der Topnote 9,5 mit dem 7-jährigen Hengst Dibadu. Mit dem 10-jährigen Holteiner Schimmelhengst lag die Juniorin vom RV Herbern mit der Wertnote 9,2 auch in der zweiten Abteilung vorne.

Dahinter reihten sich Teilnehmer und Medaillengewinner von Nachwuchs-Europameisterschaften oder auch nationalen Top-Prüfungen ein, wie zum Beispiel die Geschwister Marie und Philipp Schulze Tophoff.

Herausragende Vorstellungen lieferten auch Johanna Schulze Thier aus Herbern sowie Kathrin Wacker (Werne) ab. Wacker belegte in der zweiten Abteilung den zweiten Platz punktgleich mit Mon Amour und Viola. Zweimal Neunkommanull lauteten in diesem Fall die Noten. „Die war echt super“, lobte auch Lutz Gripshöver, „und insgesamt war es eine wirklich klasse Prüfung. Die haben überragend geritten.“

36.Lenklarer Reitertage - Teil1

So überragend, dass eine 8,0 lediglich noch zu einem Platz im hinteren Bereich des platzierten Drittels reichte. „Mit Achtnull gewinnst du im Normalfall auch schon mal eine Prüfung“, unterstrich Gripshöver noch einmal die Qualität der Darbietungen.

Ansonsten freuten sich vor allem Herberner und Werner über Top-Platzierungen in den weiteren Prüfungen. Zum Beispiel auch Kai Ligges, Vater von Marie, als Sieger in der zweiten Abteilung eines M-Springens, in dem Stephan Schwert vom gastgebenden RV St. Georg mit Clark Gable mit der absoluten schnellsten Zeit die erste Abteilung gewann.

Auch auf dem Viereck klappte es aus heimischer Sicht. Zum Beispiel durch Lena Nowroth, die eine A-Dressur gewann und zudem Platz drei in der L-Dressur auf Trense belegte. Platziert waren darin auch Franziska Halfenberg, Katharina Möller und Kira Schmiedeknecht.

Heute und am Dienstag wird es auf der Anlage der Gripshövers wieder ein wenig ruhiger zugehen. Es stehen fast ausschließlich Prüfungen für 4- bis 7-jährige Nachwuchspferde auf dem Programm. Ein Besuch lohnt dennoch. Spätenstens am Dienstag will zum Beispiel auch Ludger Beerbaum vielversprechenden Nachwuchs unter seinem Sattel präsentieren.

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