Umbaupläne fürs Bad: Wasserfreunde sind zufrieden

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Auch Wasserball wird der TV Werne in Zukunft spielen können – sowohl im Frei- als auch im Hallenbad.

WERNE - Die Lösung, die aktuell für die Werner Schwimmsportler mit Erhalt des Außenbeckens (50 Meter) und der Reduzierung der Bahnenanzahl im Hallenbad (fünf statt sechs) angedacht ist, stößt auf Zustimmung bei den Verantwortlichen der TV Wasserfreunde.

Kerstin Obrikat, Vorsitzende der Schwimmsportler und auch der Wasserballer kann mit dieser verkleinerten Lösung für das Hallenbad gut leben. „Fünf Bahnen im Hallenbad sind ausreichend. Und wir sind froh, dass das 50-Meter-Sportbecken im Außenbereich erhalten bleiben werden soll. Juhu...“, drückt Obrikat ihre Freude aus: „Das ist für uns ein großes Ding.“

Der Erhalt des 50-Meter-Außenbeckens, der Wegfall einer sechsten Hallenbahn – dieser Vorschlag für die Sitzung des Betriebsausschusses Bad für den 20. Januar (17.30 Uhr, Stadthaus) sei mit den Vereinen abgestimmt, sagte Dezernent Frank Gründken.

Das bestätigt Obrikat: „Wir waren immer im Kontakt. Die Badleitung hat uns schon im vergangenen Jahr ein wettkampffähiges Becken garantiert“, erklärt die Angestellte beim Stadtsportverband Werne.

Zittern um Material- und Versammlungsraum

Damit sei der Sportbetrieb im vollen Umfang gewährleistet, führt die Wasserfreunde-Chefin aus. Auch Wasserball ist im verkleinerten Innenbecken weiterhin möglich. Zwei Dinge sind allerdings immer noch offen – und für den TV Werne ganz wichtig: Das eine ist ein Materialraum, den sowohl die Tauchsportabteilung und auch die Wasserfreunde nutzen würden und das andere ist ein Versammlungsraum.

„Bleibt das Außenbecken, bleibt auch die Tribüne. Und dann bleibt auch der Klubraum im Keller“, lautet Obrikats Hoffnung und einfache Rechnung. Allerdings ist dieses Gebäude stark sanierungsbedürftig und undicht.

Ein Lagerraum im Hallenbad müsste Platz für eine umfangreiche Tauchausrüstung wie Sauerstoffflaschen und Schwimmflossen bieten, auch die Schwimmer benötigen für ihre Wettkämpfe und die Schwimmkurse einige Utensilien.

„Wir brauchen beides“, erklärt Obrikat, die mit Spannung auf die Ausschusssitzung am 20. Januar schaut. Mit Blick auf das Hallenbad sagt Obrikat: „Die Länge ist entscheidend.“ Und da die Bahnen weiter 25 Meter lang sein sollen, können hier immer noch Meisterschaften abgehalten werden. „Denn die Schwimmer müssen bei Qualifikationswettbewerben vergleichbare Zeiten unter vergleichbaren Bedingungen erreichen.“ Zudem wäre somit die Zukunft der Schulmeisterschaften und auch der Schwimmfeste nach dem Neubau in der Halle gesichert.

Vereinschwimmen noch nach April

Auch das Salinenschwimmfest im Außenbecken kannnach der Umbaupause fortgeführt werden. „Im Sommer wird eher auf den Langbahnen geschwommen“, sieht die in Bockum-Hövel wohnende Abteilungsleiterin einen weiteren Vorteil im Erhalt beider Becken.

Damit dürfen die Wasserfreunde aufatmen – denn Schwimmsport, Schwimm-unterricht, Triathlon, Wasserball und Tauchen durch eine weitere TV-Abteilung scheinen weiter möglich – und auch die DLRG kann weiter ihre Kurse für Rettungsschwimmer anbieten.

Und auf eines weist Obrikat schon jetzt hin: „Auch wenn der öffentliche Badebetrieb ab Ende April wegen des Umbaus endet – das Vereinsschwimmen geht ja erst noch weiter.“ - fraz

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