Das sind die Stimmen zum Derby-Sieg des Werner SC gegen den SVH

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'Birgit' Prinz macht eine Ansage.

Werne – Der Landesliga-Spitzenreiter Werner SC hat im fünften Anlauf seinen ersten Derbysieg gegen den SV Herbern geschafft. Das sind die Stimmen zum Derby...

Holger Möllers (Trainer SV Herbern): Wir haben heute einen verdienten Sieger gesehen mit dem Werner SC. Die Zweikampfführung vom WSC war gut und davon haben wir uns gerade in der 1. Halbzeit abkochen lassen. und sind dann auch verdient in Rückstand geraten. Sie haben in den entscheidenden drei Szenen gut durchgezogen und die Tore erzwungen. In der Schlussphase haben wir alles nach vorne geworfen. Sollen wir da in Schönheit sterben? Wir wollten weitere Tore erzwingen.“

Lars Müller (Trainer Werner SC): „Das war insgesamt ein gelungener Tag. Ich fand, dass wir richtig gut reinkommen ins Spiel und haben dann ein bisschen glücklich das 1:0 gemacht. Dann war es ein Spiel mit wenig Torchancen, vielen langen Bällen und wenig Spielzügen. Ich glaube schon, dass wir aggressiv und präsent waren und deswegen haben wir verdient gewonnen. Wir haben sie durch unser frühes Anlaufen zu langen Bällen gezwungen. Auch in den 30 Minuten Unterzahl haben wir wenig zugelassen. Wir hatten eine gute Balance zwischen Abgeklärtheit und einer gewissen Intensität und Leidenschaft, die einfach dazu gehören. Wir hatten ja auch noch was gut zu machen vom letzten Derby. Die erste Gelbe Karte für ‘Birgit’ (Jannik Prinz, Anm. d. Red,.) war in Ordnung, die zweite war dann schon hart. Da gab es andere Situationen, in denen es eher hätte gelb geben müssen.“

Derby Werner SC - SV Herbern 3 :1

Jannik Prinz (Doppeltorschütze für den Werner SC): „Wenn man im Derby zwei Tore macht, ist das besonders schön. Aber letztlich ist es egal, wer die Tore macht. Wichtiger ist, dass wir gewonnen haben. Die Jungs haben das in Unterzahl gut gemacht, da musste ich draußen nicht so viel leiden beim Zuschauen. Bei einem weiteren Gegentor wäre es noch mal eng geworden. Jetzt wird richtig gefeiert.

Jussef Saado (Vorlagengeber beim 2:0 und 3:0): „Endlich hat es mal geklappt. Wir haben mit viel Selbstvertrauen gespielt."

Philipp Dubicki (Kapitän des SV Herbern): „Wir haben zwei dumme Tore kassiert. Dasliegst du 2:0 zurück. Dann wird es natürlich schwer in so einem Derby. Der Gegner ist heiß und richtig drin, da musst du dann erstmal zurückkommen. Die haben viermal gewonnen und richtig viel Selbstvertrauen gehabt. Ich fand nicht, dass wir das Spiel ruhiger angehen wollten, aber es ist so passiert. Wir hatten relativ große Lücken zwischen der Abwehrreihe und vorne. Wir haben den Übergang von langen Bällen zu spielerischen Lösungen nicht hinbekommen.“

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