Setzen die Werner Handballteams ihre Erfolgsserien fort?

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Lisa Przybilla fällt am Sonntag in Königsborn aus.

Werne – Ob die Werner Teams ihren erfolgreichen Parallelschwung mit jeweils vier Siegen in Serie bei nun je 17:15-Punkten am Wochenende fortsetzen können, ist fraglich. Denn die Landesliga-Frauen müssen sich beim Spitzenreiter beweisen, während die Bezirksliga-Männer erneut stark ersatzgeschwächt auflaufen.

Landesliga 3 (Frauen): Königsborner SV II – TV Werne. „Für mich ist Königsborn der Topfavorit in der Liga, auch wenn sie mal leicht geschwächelt haben und gegen TuRa Bergkamen und Wattenscheid verloren haben“, sagt TV-Trainerin Beate Przybilla über den Tabellenführer und Aufstiegskandidaten.

 Den Grund für den kleinen Einbrich sieht sie nicht zuletzt darin, dass die KSV-Reserve immer wieder Spielerinnen an die Königsborner Drittliga-Mannschaft abgeben muss.

 „Wenn sie voll besetzt sind, dann sind sie eigentlich unaufhaltsam“, sagt Przybilla. Ihr Team kann am Sonntag (16 Uhr, Kreissporthalle, Platanenallee) ohne Druck aufspielen, nachdem zuletzt vier Siege in Folge die Klasse vorzeitig gesichert haben. Mit einem positiven Punktekonto (17:15) belegen die Werner Frauen Platz fünf. 

„Wir wollen uns dort so gut wie möglich verkaufen und eine Klatsche wie im Hinspiel mit 17 Toren verhindern“, sagt Przybilla, deren Team daheim mit 15:32 gegen den KSV verloren hatte. Inzwischen präsentieren sich die Werner deutlich gefestigter. Rechtsaußen Lisa Przybilla und Torfrau Kim Leder werden fehlen, ansonsten ist das Team komplett. 

Bezirksliga (Hellweg),Männer: VfL Brambauer II – TV Werne. Beim Drittletzten treten die Werner Männer mit breiter Brust an – aber trotz der 9:1-Punkte in Serie und dem klaren 36:25 im Hinspiel warnt Wernes Trainer Axel Taudien sein Team davor, den Aufsteiger zu unterschätzen.

 Denn zuletzt holte die VfL-Reserve zwei seiner drei Saisonsiege. Am vergangenen Sonntag gab es beim 24:18 gegen den HC TuRa Bergkamen II den ersten Auswärtssieg und davor schlug Brambauer völlig überraschend den Tabellenzweiten Eintracht Dolberg (24:23).

 Auch beim 17:19 gegen den TV Beckum lag eine Überraschung in der Luft. „Wir wollen unsere Serie fortsetzen. Aber es bleibt wie es ist: Wir spielen nicht zweimal mit der gleichen Mannschaft. Wir können uns zwar nicht einspielen, sind aber auch nicht ausrechenbar“, erklärt Taudien.

 Er muss diesmal auf Nils Wentzler, Julian Berg, Alexander Gröblinghoff, Fabian schüttpelz, David Leidecker und Jan-Niklas Berger verzichten, der Einsatz von Jan Drees ist zudem fraglich.

Anwurf: Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Diesterweg

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