VfL Senden sieht keine Zukunft im Fußball-Kreis

WERNE/SENDEN - Der VfL Senden stand beim denkwürdigen Staffeltag im Mittelpunkt. Der Verein diskutiert derzeit, den Kreis zu verlassen und in den Kreis Münster/Warendorf zu wechseln. VfL-Vorsitzender Gerd Buchholz fühlt sich nicht unter Druck gesetzt.

Hat Sie der Vorschlag des Kreisvorstands, den Kreis nach einer Vereinsumfrage aufzulösen, überrascht?

Buchholz: Ja. Wir hatten ein Gespräch mit dem Kreisvorstand, aber wir wussten das nicht. Ich war überrascht, dass der Vorstand so in die Offensive geht.

Fühlen Sie sich unter Druck gesetzt, weil sie überlegen, den Kreis zu verlassen?

Buchholz: Nein. Ich wusste schon vor dem Staffeltag, dass wir ein bisschen im Fokus stehen. Ich habe auch kein Problem mit den Diskussionen. Und ich kann die Vereine verstehen, die nicht wechseln wollen.

Beeinflusst Sie die Diskussion bei Ihrer Entscheidungsfindung?

Buchholz: Der Staffeltag hat nicht gerade dazu beigetragen, dass wir unsere Überlegungen revidieren - ganz im Gegenteil. Ich sehe eigentlich keine Zukunft für den Fußballkreis Lüdinghausen.

Wann fällt die Entscheidung, ob der VfL wechselt?

Buchholz: Das können wir jetzt noch nicht sagen, weil es durch die Urlaubszeit etwas schwierig wird. Vielleicht wird es Ende August oder Anfang September.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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