VfL Senden setzt sich nach dem 3:0 gegen Ascheberg weiter ab

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Rabah Abed (vorne) erzielte den 3:0-Endstand mit seinem 26. Saisontor.

Ascheberg - Ohne Überraschung endete am Mittwochabend das Münsterland-Derby zwischen dem TuS Ascheberg und dem VfL Senden. Die Gäste, souveräne Spitzenreiter der Bezirksliga 8, gewannen beim Drittletzten mit 3:0 (1:0).

Bezirksliga 8: TuS Ascheberg – VfL Senden 0:3 (0:1). Der Sieg des VfL war verdient, fiel aber zu hoch aus. Lange Bälle und Einzelaktionen bestimmten das Nachholspiel.

Der TuS startete mit Schwung in die Partie, bekam aber nach acht Minuten eine kalte Dusche. Nach einem Konter über die linke Seite schlug Rabah Abed den Ball in die Mitte, VfL-Verteidiger Jan Reickert nutzte das Zuspiel zum 0:1 – umzingelt von drei Aschebergern. Die Gäste kontrollierten die Partie, blieben mit Ausnahme von zwei guten Chancen von Otto (40. und 42.) aber ungefährlich. „Die Verunsicherung war uns in der ersten Halbzeit anzumerken“, sagte TuS-Trainer Holger Möllers.

Fast wäre seinem Team der Ausgleich gelungen, aber den Kopfball von Niklas Bultmann nach einem hohen und langen Ball parierte VfL-Keeper Dening (65.). In der stärksten Phase der Gastgeber erhöhte Senden auf 0:2. Eine Hereingabe von Nagel bugsierte TuS-Verteidiger Sebastian Drees ins eigene Tor. Das war die Entscheidung. Nach einem schönen Spielzug gelang Abed mit seinem 26. Saisontor per Heber noch das 0:3.

Der kriselnde TuS empfängt am Sonntag (Anstoß: 13 Uhr) den Tabellenvorletzten VfB Lünen zum Kellerduell.

Senden tritt am Samstag ab 16.30 Uhr beim FC Overberge an. Der FCO ist zwar Zweiter, hat bei einem Spiel weniger jetzt aber schon happige 13 Punkte Rückstand.

TuS: Rama Rubio – Winkenstern, Drees, Vester, Bultmann – Höhne (84. Tüns), Sabe, Manfredi (72. Tombrock), Vogt, Heubrock (77. Kurzawa) – Füchtling

Tore: 0:1 (8.) Reickert, 0:2 (77.) Eigentor Drees, 0:3 (82.) Abed

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