Sechs TVW-Triathleten wollen Eisenmänner sein

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Mit (hinten) Kamil Jablonski, Ralf Koch, Stephan Morawski und Sebastian Nieberg, Michael Hörsken und Marcus Neuhaus starten sechs Triathleten der Wasserfreunde beim Ironman.

Werne - 1978 fragten sich US-Soldaten, wer der fitteste Athlet ist. Als Resultat erfanden sie ein Eintagesrennen in der Kombination über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen Marathon.

Es war die Geburtsstunde der Sportart Triathlon. Mit dem Ironman Hawaii besteht der Mythos bis heute – ein Kampf mit und gegen sich selbst über die Langstrecke.

In diesem Jahr stellen sich sechs Triathleten der Wasserfreunde vom TV Werne einer der größten Herausforderungen im Ausdauersport. In der Vereinsgeschichte gab es noch nie so viele Athleten, die innerhalb einer Saison über die Langdistanz an den Start gehen. Michael Hörsken, Kamil Jablonski, Stephan Morawski, Marcus Neuhaus, Sebastian Nieberg und Ralf Koch planen ihre Starts auf einer Langdistanz, besser bekannt als Ironman.

Die sechs Dreikämpfer verteilen sich auf die Rennen der Challenge Roth, Ironman Hamburg, Ironman Kopenhagen und dem Köln Triathlon Cologne226. Für die insgesamt 226 Kilometer trainieren die Extremsportler seit Monaten mit viel Disziplin und Fleiß.

„Aufregende Reise zur Langdistanz“

Für Marcus Neuhaus und Kamil Jablonski ist es das erste Mal über die Langdistanz im Triathlon. „Vor gerade einmal neun Monaten habe ich meinen ersten Triathlon in Münster absolviert. Nun befinde ich mich auf einer aufregenden Reise zur Langdistanz“, so Jablonski.

Neuhaus hofft, gesund durch die Vorbereitung zu kommen, um auf dem Hamburger Rathausplatz seine Ironman-Finisher-Medaille in Empfang zu nehmen.

Michael Hörsken, Stephan Morawski und Sebastian Nieberg bereiten sich auf ihre zweite Langdistanz vor, die erste liegt bei allen Dreien schon einige Jahre zurück. Hörsken schenkt sich den Start beim Ironman zum 40. Geburtstag. Morawski weiß um den Kampf zwischen Kopf gegen Körper. „Spätestens ab Kilometer 30 beim Marathon beginnt dieser Kampf und ich hoffe, der Kopf gewinnt.“

Nieberg freut sich besonders auf den Solarer Berg. Es ist der weltweit berühmteste Triathlonberg, auf dem ca. 25 000 Zuschauer im Spalier die Athleten bei der Challenge Roth hochschreien.

Ralf Koch ist der erfahrenste unter den Werner Triathleten. Für ihn ist es bereits die vierte Langdistanz. „Obwohl ich genau weiß, wie viel Schmerz und Anstrengung auf mich zukommt, freue ich mich schon sehr und bin top motiviert“, so der 52-jährige Koch.

Dieses große Ziel, 226 Kilometer schnellstmöglich zu absolvieren, verbindet die sechs Wasserfreunde stark. Es werden Trainingstipps ausgetauscht und gemeinsame Trainingseinheiten absolviert. Die Neulinge profitieren von den Tipps der Routiniers und diese freuen sich über Zuwachs im Team, die neues Feuer und Motivation mit einbringen. Gleichzeitig bildet dieses Team auch die erste Mannschaft in der Verbandsliga.

„Mit diesen fitten Athleten wird das Team um den Aufstieg in die Oberliga kämpfen“, ist sich Ligakapitän Nieberg sicher.

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